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Empfäng­nisverhütung in den Wechsel­jahren – nicht zu früh aufhören

Nimmt eine Frau am Anfang ihrer Wechsel­jahre Hormone zur Beschwerdelin­derung ein, muss sie weiterhin verhüten. Die Wechsel­jahrs­medikamente schützen nicht vor einer Schwangerschaft.

Schwangerschaft nicht ausgeschlossen

Warum schützen Wechsel­jahrs­präparaten Frauen nicht vor einer Schwangerschaft – obwohl sie doch ebenfalls Hormone enthalten? Das liegt zum einen daran, dass die verwendeten Östrogene schwach wirken und zudem nicht in der Dosierung verwendet werden, die notwendig ist, um die Hirn­anhang­drüse in Richtung Empfäng­nisverhütung zu beein­flussen.

Zeit­punkt entscheidend. Und zum anderen werden die Gestagene zu spät im Zyklus einge­nommen, als dass sie sicher empfäng­nisverhütend wirken können.

Ein Jahr abwarten

Erst wenn Sie länger als ein Jahr keine spontane Blutung mehr hatten, können Sie sicher sein, nicht mehr schwanger zu werden – und das Thema Verhütung als erledigt betrachten. Bis dahin eignen sich Kondome, Diaphragma und spermientötende Mittel.