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Cortisonsalben – so werden sie richtig aufgetragen

Wer juckende, entzündete Haut hat, kommt meist um Cortisonsalben nicht herum. So erzielen Sie mit ihnen ein gutes Ergebnis und halten Neben­wirkungen klein:

  • Viel hilft nicht immer viel: Tragen Sie ein cortisonhaltiges Mittel grund­sätzlich nur auf die betroffenen Stellen und so dünn wie möglich auf, außer Ihr Arzt weist Sie explizit auf eine andere Anwendung hin, etwa bei einer Paste.
  • In der Regel werden die Mittel ein- oder zweimal täglich aufgetragen. Unter­suchungen deuten aber darauf hin, dass bei der Anwendung stark wirkender Glucocorticoide eine einmal tägliche Anwendung ausreicht. Damit sinkt auch das Risiko für Neben­wirkungen.
  • Benutzen Sie die Creme oder Salbe am besten nach dem Duschen oder einem Bad, dann dringt sie besonders gut in die Haut ein. Wenn Sie sie zwischen sechs und acht Uhr morgens auftragen, stört sie die körper­eigene Cortison­produktion am wenigsten.
  • Verwenden Sie cortisonhaltige Cremes und Salben aus dem Bestand Ihrer Haus­apotheke nicht ohne ärzt­lichen Rat.
  • Denken Sie daran, das Halt­barkeits­datum der Mittel zu kontrollieren. Angebrochene Packungen halten nicht so lange wie noch verschlossene Tuben.
  • Pflegen Sie die Haut auch während der Cortisonbe­hand­lung weiter mit feuchtig­keits­spendenden Mitteln. Zwischen dem Auftragen des Cortisonpräparats und des Pfle­gepro­dukts wird eine Pause von etwa 15 Minuten empfohlen.