inksaver-Software Billiger, aber schlechter drucken

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Tintenkosten übersteigen schon nach kurzer Zeit den Kaufpreis von Tintenstrahldruckern. Die Software inksaver soll diese Verbrauchskosten radikal senken.

Inhalt
  1. Überblick
  2. test kommentar

Kaviar kann einen geringeren Grammpreis haben als Druckertinte, errechneten wir bei unserem letzten Druckertest. Und genau das macht die Software inksaver (Tintensparer) interessant. Sie funktioniert mit vielen gängigen Druckermodellen von Canon, Hewlett-Packard und Epson, ist einfach zu bedienen und hilft sparen.

Nach der Installation wird mit einem per Maus zu bedienenden „Regler“ das gewünschte Sparpotenzial getrennt für Schwarz und Farbe eingestellt. Danach wirkt die Software im Hintergrund. Gedruckt wird wie immer – nur eben mit weniger Tinte. Wir prüften es mit den Druckern Canon i550, Epson Stylus Photo 915 und HP Deskjet 6122. Sowohl beim Text- als auch beim Foto­druck erreichten wir bei einem Sparpotenzial von 50 Prozent mindestens knapp doppelt so viele Seiten wie ohne diese Software. Doch das eingelöste Sparversprechen geht mit erheblichen Einbußen in der Qualität einher.

Deswegen empfehlen wir Wege zum Sparen, die nicht so sehr an der Qualität nagen: Der Druck in der so genannten „Entwurfsqualität“ (einzustellen im Menü für den Druckertreiber) geht wohl immer. Zusätzlich lässt sich mit Tinte von Fremdanbietern und mit einem im Verbrauch günstigen Drucker sparen.

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