iPod Docking Station von Penny Schnelltest

Penny verkauft diese Woche eine Docking Station für den iPod. Das Gerät ist weder auffallend schön, noch auffallend billig. Ob das der Klang wettmacht, zeigt der Schnelltest.

Kein Designerstück

Das JGC hat den Charme eines Tintenstrahldruckers. Groß, klobig und 5,2 Kilogramm schwer. Ein harter Kontrast zur schlanken, klaren Figur des iPods. Mit Designerstücken aus dem Hause Apple kann der Penny-Spieler nicht mithalten.

Knappe Bedienungsanleitung

Gegen knappe Bedienungsanleitungen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Im vorliegenden Fall hat es der Hersteller jedoch offenbar übertrieben und an der deutschen Übersetzung gespart. Ergebnis: Alarm und Senderauswahl sind falsch beschrieben. Eine Erklärung, wie sich der Bass-Booster einschalten lässt, fehlt.

Unpraktische Fernbedienung

Die Fernbedienung vereint 30 reichlich kleine Tasten. Noch kleiner ist die Beschriftung. Hier sind jugendliche Sehkraft und schlanke Finger nötig. Einziger Vorteil der Fernbedienung: Steckt ein iPod in der Docking Station, kann sie auch im Menü des MP3-Spielers navigieren.

Verzerrte Klänge

Alle Mängel wären halb so schlimm, wenn das Micro Music System brilliante Töne liefern würde. Tut es aber nicht. Mit einer hochwertigen Hifi-Anlage kann das Gerät von JGC nicht konkurrieren. Das Micro Music System klingt verfärbt und wenig natürlich. Bei eingeschaltetem Bass-Booster hebt der Spieler die Töne zudem in falschen Bereichen an. Perfekten Klang gibt es nur mit guten Kopfhörern. Das schafft der iPod aber auch allein. Dafür braucht er keine Docking Station.

Kleiner Stromfresser

Zu allem Überfluss verbraucht die Docking Station eine Menge Strom. Bei maximaler Lautstärke 13 Watt. Im Standby immerhin noch 5,3 Watt. Wer täglich vier Stunden Musik hört, zahlt am Jahresende rund 12 Euro für den Strom. Andere Geräte kommen mit deutlich weniger Energie aus.

Test: MP3- und PC-Lautsprecher

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