iPad und iPad Mini im Test Gute Alternativen zum iPad Pro?

iPad und iPad Mini im Test - Gute Alternativen zum iPad Pro?
Apples Neue. Links der große Bruder iPad, rechts das iPad Mini.

Mega Power. Mini Größe. So wirbt Apple für sein neues kleines Tablet. Und tatsäch­lich schlägt das iPad Mini das größere iPad in einigen Prüf­punkten, wie unser Test zeigt.

Inhalt

Apples Herbst­kollektion: Zwei neue Tablets

Ende September legte Apple nach langer Pause ein neues iPad Mini auf und reno­vierte sein iPad. Die zwei Größen:

  • iPad Mini (6th Generation): Bild­diagonale rund 21 Zenti­meter (8,3 Zoll),
  • iPad (9th Generation): Bild­diagonale knapp 26 Zenti­meter (10,2 Zoll).

Die Stiftung Warentest prüfte beide Modelle mit 64 Gigabyte internem Speicher und Mobil­funk­modul. In dieser Ausstattung kostet das iPad Mini 719 Euro, das iPad 519 Euro.

Apples Mini über­rascht, ist aber teuer

Die beiden neuen iPads sind in der Apple-Welt die güns­tige Alternative zu den im Juli geprüften Pro-Modellen. Unter­einander fanden wir durch­aus Unterschiede: Das iPad Mini hat besonders viel Power bei Büro­anwendungen und 3D-Spielen sowie eine zeitgemäße Ausstattung, etwa bei den Funk­schnitt­stellen. Das größere iPad dagegen kostet in der von uns geprüften Ausstattung 200 Euro weniger als das iPad Mini. Keines der beiden neuen iPads reicht aber den aktuellen Pro-Modellen das Wasser: Die sind dank ihrer M1-Chips leistungs­fähiger und haben bessere Displays.

Tipp: Wenns kein Apple-Gerät sein muss: Güns­tigere und auch leistungs­fähigere Modelle bietet unser großer Tablet-Test.

Teuer und modern versus günstig und ausdauernd

Angesichts des Preis­unterschiedes stellt sich die Frage nach den jeweiligen Stärken der beiden Neuen. Das Mini hat den moderneren Chip und mehr Arbeits­speicher. Es bedient auch den Leistungs­hunger etwa einer App zur Bild­bearbeitung problemlos und kann, wie die Pro-Modelle, sogar an einen USB-C-Monitor ange­schlossen werden. Dazu kommen 5G als Mobil­funk­stan­dard und das aktuel­lere WLan-Modul (Ausstattung siehe Tabelle).

Bei den Kameras sind die Unterschiede geringer: Videos zeichnet das Mini etwas besser auf als das größere iPad. Vorteil des Größeren: Sein Akku hält länger durch als der des iPad Mini, beim Abspielen von Videos zum Beispiel beträgt das Plus mehr als drei Stunden – 12:30 statt 8:50 Stunden. Die beiden Pro-Modelle laufen länger als das iPad Mini, das iPad aber ist ausdauernder. Zum Vergleich die Lauf­zeit beim Abspielen von Videos: Das iPad Pro 11“ hält 10:00 Stunden durch, das iPad Pro 12,9“ 11:00 Stunden.

Fazit: Geeignet für Mobilisten und Couch-Potatoes

Apples neue Tablets zielen auf zwei verschiedene Nutzer­typen.

Das iPad Mini ist ein guter mobiler Begleiter – kompakt und leicht aber leistungs­fähiger und moderner ausgestattet als sein großer Bruder. Zuhause ist das kleine Display leicht zu verschmerzen: Wer will, schließt es an einen externen USB-C-Monitor an – mit dann richtig großem Bild.

Das größere iPad hält im Akku­betrieb länger durch und kostet weniger als das Mini. Das prädestiniert es als Unterhaltungs­maschine – Surfen und Video gucken machen damit richtig Spaß.

Für beide gilt: Den über 1 000 Euro teuren Spitzenmodellen aus der iPad-Pro-Serie reichen sie – vor allem in puncto Leistung und Qualität des Displays – nicht das Wasser. Wer den angebissenen Apfel nicht braucht, fährt mit einem Android-Tablet besser: Schon für rund 300 Euro gibt es Tablets, die mehr leisten und weniger kosten als die neuen iPads.

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1 Kommentar Diskutieren Sie mit

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Googleneindanke am 14.11.2021 um 23:09 Uhr
Apple-Geräte analysieren bald private Nacktheit !

Ist Apples "Nacktfoto-Scanner" ist nicht erwähnenswert ? Vor diese Apple-Spionage wird gewarnt !
Ganz besonders Privatfotos gehen doch schon die Mitarbeiter von Apple rein gar nichts an !
ALLE normalen (Urlaubs-)Fotos (zB. Strandfotos mit den Kindern), übliche Erotik, priv. (Nackt-)Fotos werden von Fremden betrachtet und an Sonstwen weitergegeben !?
Das kleinste Missverständnis, nur EIN falscher "Verdacht" der autom. Spionagefunktion, das Abhandenkommen privatester Bilder, zB. auch an (Pedo-)Kriminelle, ist BRANDGEFÄHRLICH !
Auch bei div. "Halb-/ Staatl. Stellen" weckt das starke Begehrlichkeiten. Wird eine Ausspähung nach "möglicherweise illegalen Inhalten", ua. in allen (!) privatesten Fotos auf den Applegeräten erst etabliert, würden viele Hersteller bald diese grobe Verletzung der Privatsphäre nachmachen. ALLE Inhalte total zu überwachen, ggf. zu unterdrücken wäre dann auch nur noch ein kleiner Schritt.
Gerade derart brisante Produktinfos gehören in TESTs !
QUELLE s. zB: Heise.de