Wechsel­service für Gast­arife

So nutzen Sie einen Wechsel­dienst

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Inhalt

Schritt 1: Anbieter auswählen

Als erstes entscheiden Sie: Soll der Wechsel­dienst den Tarif ab dem zweiten Jahr auto­matisch ohne Ihre Zustimmung ändern dürfen? So arbeiten Remind.me oder Wechselstrom.eu. Oder möchten Sie Einfluss nehmen? Dies geht bei allen anderen. Wechselpilot.com hat bei fast allen Prüfkriterien volle Punkt­zahl. Er verlangt eine Provision. Remind.me und Switchup.de kosten nichts, schneiden aber schlechter ab.

Schritt 2: Tarif­vorschlag einholen

Geben Sie auf der Internetseite des Dienstes Daten wie Jahres­verbrauch und Post­leitzahl ein. Dann erhalten Sie einen oder mehrere Tarif­vorschläge, entweder direkt auf der Internetseite oder per E-Mail. Schlagen die Dienste mehrere Tarife vor, kommentieren sie diese oft, zum Beispiel als „Preissieger“, „nied­rigster Abschlag“ oder „bester Ökotarif“.

Schritt 3: Wechsel­dienst beauftragen

Beauftragen Sie den Dienst mit dem Versorgerwechsel. Hierfür benötigen Sie Ihre Zählernummer. Diese finden Sie in einer alten Rechnung. Sollten Sie versehentlich eine falsche Zählernummer nennen oder versehentlich Ihren Partner als bisherigen als Vertrags­partner angeben (möglicher­weise mit anderem Nach­namen), obwohl Sie den alten Vertrag abge­schlossen haben, kann der Wechsel stocken. Unsere Erfahrung: Ist diese Hürde einmal genommen, laufen künftige Wechsel problemlos. Manche Dienste ermöglichen das Hoch­laden der alten Rechnung. Das ist empfehlens­wert. So vermeiden Sie Fehler.

Schritt 4: Wechsel findet statt

Der neue Dienst wechselt für Sie den Versorger. Dieser begrüßt Sie per E-Mail oder Brief und teilt das Datum für den Liefer­beginn mit.

Schritt 5: Provision zahlen

Fünf Dienste berechnen eine Provision zwischen 20 bis 30 Prozent – bezogen auf Ihre Ersparnis: Grund­lage ist der Preis, den Sie bezahlen müssten, wenn sich Ihr alter Vertrag verlängert hätte. Bei Bonus­tarifen ist das der Preis des ersten Jahres plus Neukunden­vergüns­tigungen wie Sofort- oder Neukundenbonus. Denn die Boni gibt es nur im ersten Vertrags­jahr.

Schritt 6: Folge­vertrag erhalten

Per E-Mail erhalten Sie etwa drei bis sieben Monate vor Ablauf der Kündigungs­frist neue Tarif­vorschläge. Sollte der Wechsel auto­matisch ausgelöst werden, bekommen Sie die Information, in welchem Tarif Sie künftig sein werden.

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61 Kommentare Diskutieren Sie mit

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fischerdi am 01.12.2021 um 21:43 Uhr
Zusatz zum 31.07.2021… Vergleichsportale

Ich habe nicht verglichen sondern bin beim ortsüblichen Strom und Gasdealer mit Festpreisbindung geblieben… er war damals schon nicht allzuviel teurer, ein paar Euro…
Nun stoße ich auf Vattenfall und Konsorten an, spare im Jahr eben mal 1.200€… und habe persönlichen Service…
Service ist wichtiger als Geiz, ihr werdet mal alt und faul, dann braucht ihr Service, sonst wird es teuer… Ein Elektromeister und Betriebswirt aus dem Kölner Großraum…

genea99 am 18.11.2021 um 11:25 Uhr
Wechsel??

Ein Nachteil von Wechselkunden ist, das sie Neukunden-Tarife bekommen.
Ich habe bisher für Strom und Gas die Tarife von 2019 (!!!) bezahlt und beim Gas zahle ich ab 2022 mit 6,89ct. mit Preisgarantie exakt 30% mehr als bisher.(Neukunde ca. 10 ct.) Ich müßte doch sehr naiv sein, dauernd zu wechseln für "Boni", da auch der Strompreis für Neukunden selbst nach der 15% Erhöhung meines Anbieters von keinem anderen Anbieter unterboten werden kann und selbst bei meinem niedrigen Verbrauch der Preisunterschied als Stammkunde so hoch ist, das ich selbst bei Boni-Angeboten besser damit fahre, nicht zu wechseln.

Francis_Peltier am 08.11.2021 um 11:10 Uhr
Korrektur meiner Angabe zu Wechselstrom.eu

in Zusammenhang mit meinem Kommentar stehe auch in Kontakt mit Wechselstrom.eu, da ich Offenheit
in geschäftlichen Angelegenheiten sehr schätze.
Herr Tronnier hat mich daraufhin auf eine Namensverwechslung meinerseits bei den Vergleichen aufmerksam gemacht, so da ich folgende Korrektur zu meinem gestrigen Beitrag machen möchte:
Als Grundlage für die 2. Provisionsrechnung wurde von Wechselstrom.ac (so der damalige Name) ein neu ermittelter, für mich nicht verständlicher Betrag für den laufenden Vertrag mit MAINGAU (Nicht: EnBW) zugrunde gelegt - OHNE Berücksichtigung von Boni.
Es ist leicht, festzustellen, daß der unterjährige Wechsel für mich zunächst nur teurer wurde, da die erwartete Erhöhung keine 332 € (neu: 1.361€ zu bisher: 1.029 €) darstellen würde.
Dazu kam, daß der Bonus anteilig gekürzt wurde und daß ich eine 2. Provision (rd. 90 €) an Wechselstrom.ac abführen musste.
Francis Peltier

Francis_Peltier am 07.11.2021 um 20:53 Uhr
Dubiose Provisionsrechnung bei wechselstrom.eu

Ich kann Ihre uneingeschränkte Bewertung bei wechselstrom.eu nicht teilen.
Ich war dort Kunde für Gas und wechselte zunächst von der EnBW zu einem von wechselstrom.eu
neuen, empfohlenen Versorger. Als Provision fielen 30 % von der Ersparnis an.
Kurze zeit später schlug mir wechselstrom.eu erneut einen neuen Versorger vor, den ich auch
akzeptiert habe. Auch hier wurden mir 30 % von der erreichbaren Ersparnis in Rechnung gestellt.
Jedoch nicht von der Ersparnis zum bisherigen Versorger: Wechselstrom.eu hat -trotz meines Protestes - die neue Provision auf Basis des ursprünglichen Tarifs von der EnBW berechnet und satt kassiert. Daraufhin wurde die Geschäftsbeziehung beendet.
Ich bin jetzt zu switchup.de gewechselt, wo ich bereits meinen Stromvertrag laufen habe - und fühle mich dort pudelwohl.
Ich bitte Stiftung Warentest, diesen Kommentar als Leserbrief zu veröffentlichen, damit andere Leser
sich mit solchen Berechnungen vertraut machen können.

RZM am 14.10.2021 um 19:08 Uhr
Wechselpilot - Erwartungen enttäuscht

Auf Basis der Empfehlung von St. Warentest habe ich mich in 2019 entschlossen, den Service von Wechselpilot in Anspruch zu nehmen.
Leider lässt sich die Empfehlung aus der praktischen Erfahrung kaum bestätigen.
Bei mir wurden Vertragsdaten bei Wechselpilot falsch hinterlegt. Und die Qualität der Empfehlung ist schwer nachzuvollziehen: Die Vertragsdaten werden wenig transparent dargestellt, und Wünsche (z.B. zertifizierter Ökostrom) lassen sich nicht richtig hinterlegen. Die berechnete Ersparnis basiert auf der fiktiven Annahme, dass man im alten Tarif bleibt. Primär werden aber Tarife mit hohen Boni vermittelt, die im Folgejahr häufig überteuert sind.
Die Anreize sind also suboptimal gesetzt. Wechselservice und Kunde haben durchaus unterschiedliche Interessen.
Stiftung Warentest sollte darauf hinweisen!