Erwerbs­minderungs­rente Special

Wer dauer­haft zu krank zum Arbeiten ist, kann eine Erwerbs­minderungs­rente bean­spruchen. Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutsch­land beziehen eine solche Rente. Erwerbs­minderungs­rentner dürfen mit bestimmten Einschränkungen Geld hinzuver­dienen. Hier lesen Sie alles, was Sie rund um die Erwerbs­minderungs­rente und die Teil­erwerbs­minderungs­rente wissen müssen.

Die wichtigsten Tipps zur Erwerbs­minderungs­rente

Anspruch. Sind Sie dauer­haft krank und fürchten, nicht mehr ins Berufs­leben zurück­zukehren, haben Sie als gesetzlich Renten­versicherter Anspruch auf eine Erwerbs­minderungs­rente. Es gelten aber Bedingungen. Und: Anspruch auf eine volle Rente haben Sie nur, wenn Sie weniger als drei Stunden täglich irgend­einer Arbeit nachgehen könnten. Anderenfalls kommt eine Teil­erwerbs­minderungs­rente infrage.

Krankengeld. Schöpfen Sie als gesetzlich Kranken­versicherter Ihren Anspruch auf maximal 72 Wochen Krankengeld voll aus. Ziehen Sie erst dann eine Erwerbs­minderungs­rente in Erwägung. Ihre Krankenkasse kann Sie nicht zwingen, so eine Rente zu beantragen. Reha-Maßnahmen könnten helfen, wieder ins Erwerbs­leben zurück­zukehren. Details zum Krankengeld lesen Sie im Special Einfach erklärt: Krankentagegeld.

Antrag. Wenn Sie absehen können, dass Sie auf Dauer zu krank zum Arbeiten sind, beantragen Sie ­eine gesetzliche Erwerbs­minderungs­rente. Wie Sie vorgehen, zeigt unsere Check­liste am Ende dieses Textes.

Wider­spruch. Wird Ihr Renten­antrag nicht genehmigt, können Sie kostenlos in Monats­frist Wider­spruch einreichen. Unterstüt­zung bieten zum Beispiel Sozial­verbände, bei denen Sie Mitglied werden können.

Alters­rente für Schwerbehinderte. Sind Sie schwerbehindert und haben sie keinen Anspruch auf Erwerbs­minderungs­rente, können Sie zwei Jahre vor Ihrer Regel­alters­grenze in Alters­rente gehen, mit Abschlägen sogar noch früher. Lassen Sie sich kostenlos von der Rentenkasse beraten.

Volle Erwerbs­minderungs­rente

Anspruch auf eine Erwerbs­minderungs­rente haben Mitglieder der gesetzlichen Renten­versicherung. Voraus­setzung sind bestimmte Versicherungs­zeiten: Die Betroffenen müssen mindestens fünf Jahre Mitglied in der Renten­versicherung gewesen sein und in den den letzten fünf Jahren vor Bezug der Rente müssen sie Pflicht­mitglied der Renten­versicherung sein (Renten­versicherungs-Details im Special Einfach erklärt: Rentenversicherung). Dann ist ein Antrag auf Erwerbs­minderungs­rente möglich. Sie wird gezahlt, wenn ein gesetzlich Renten­versicherter eine beliebige Berufs­tätig­keit aus gesundheitlichen Gründen nur noch weniger als sechs Stunden täglich ausüben kann. Eine volle Erwerbs­minderungs­rente wird gewährt, wenn ein Antrag­steller dauer­haft so krank ist, dass er weniger als drei Stunden am Tag arbeiten könnte.

Teil­erwerbs­minderungs­rente in halber Höhe

Kann jemand noch zwischen drei und sechs Stunden täglich irgend­einer Tätig­keit nachgehen, aber nicht länger, kann er einer vollen Erwerbs­minderungs­rente Teil­erwerbs­minderungs­rente in Höhe einer halben Erwerbs­minderungs­rente bekommen.

Ältere Arbeitnehmer. Versicherten, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind, steht eine Teil­erwerbs­minderungs­rente auch dann zu, wenn sie nur noch einge­schränkt in einem ihrer Qualifikation entsprechenden Beruf arbeiten können. In diesen Fällen gibt es oft Streit darum, welche Tätig­keiten vergleich­bar und zumut­bar sind. Wird die Rentenzahlung abge­lehnt, sollten Betroffene sich beraten lassen und Wider­spruch einlegen.

Jüngere Arbeitnehmer. Für alle ab dem 2. Januar 1961 geborene Arbeitnehmer gilt: Sie bekommen nur dann eine Erwerbs­minderungs­rente, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen in keinem Beruf mehr tätig sein können. Ihre berufliche Qualifikation und bisherige Tätig­keit spielt keine Rolle. Hier ist es ratsam, über den Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung nach­zudenken. Die besten Tarife finden Sie in unserem Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung. Alle Informationen und Test­ergeb­nisse haben wir im Themenpaket Berufsunfähigkeitsversicherung gebündelt.

Arbeits­markt spielt eine Rolle

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutsch­land beziehen zurzeit eine Erwerbs­minderungs­rente. Im Durch­schnitt beträgt sie 731 Euro (2016). Der Groß­teil der Erwerbs­min­derungs­rentner erhält eine volle Rente. Eine volle Erwerbs­minderungs­rente wird aber auch dann gezahlt, wenn jemand zwar noch zwischen drei und sechs Stunden täglich erwerbs­tätig sein könnte, also nur Anspruch auf eine Teil­erwerbs­minderungs­rente hätte, wegen der Arbeits­markt­lage jedoch keinen Teil­zeitjob findet.

Der Antrag auf Erwerbs­minderungs­rente

Eine Erwerbs­minderungs­rente muss wie jede Rente beim Renten­versicherungs­träger beantragt werden. Die Deutsche Renten­versicherung untersucht dann mit eigenen medizi­nischen Gutachtern, ob und in welchem Umfang ein Antrag­steller noch arbeiten kann. Neben den gesundheitlichen Einschränkungen prüft die Renten­versicherung, ob der Antrag­steller mindestens fünf Jahre lang in die Rentenkasse einge­zahlt hat. Vor allem psychische Erkrankungen zwingen Menschen zu einem früh­zeitigen Ausstieg aus dem Erwerbs­leben – vor Rücken- und Krebs­erkrankungen.

Tipp: Stellen Sie bei der Renten­versicherung möglichst schon in frühen Jahren einen Antrag auf Kontenklärung. Das erspart Ihnen Bürokratie, wenn Sie krank­heits­bedingt irgend­wann eine Erwerbs­minderungs­rente beantragen müssen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Versicherungs­verlauf voll­ständig ist. Alles, was Sie über die gesetzliche Renten­versicherung wissen sollten, lesen Sie im Special Einfach erklärt: Rentenversicherung.

Zurechnungs­zeit erhöht Rentenzahlung

Erwerbs­geminderten fehlen oft viele Jahre bis zum Beginn ihrer regulären Alters­rente – und somit auch viele Beitrags­jahre in der gesetzlichen Renten­versicherung. Für diese Zeit erhalten sie einen Ausgleich in Form einer sogenannten Zurechnungs­zeit. Es wird dann rechnerisch so getan, als ob die Person weiterge­arbeitet und Rentenbeiträge gezahlt hätte. Derzeit wird eine Zurechnungs­zeit bis zum 62. Geburts­tag zugrunde gelegt.

Zurechnungs­zeit steigt bis 2024

Für alle, die ab Januar 2018 eine Erwerbs­minderungs­rente beantragen, erhöht sich die Zurechnungs­zeit auf 62 Jahre und drei Monate. Schritt­weise wird sie dann bis zum Jahr 2024 auf 65 Jahre ange­hoben. Die güns­tigere Regelung gilt jedoch jeweils nur für Neurentner, nicht für diejenigen, die schon eine Rente erhalten.

Beispiel: Ein 25-jähriger Industrie­mecha­niker mit einem Brutto­monats­gehalt von 3 000 Euro arbeitet seit seinem 20. Geburts­tag. Wird er mit 50 Jahren erwerbs­unfähig, bekommt er nach jetzigem Stand eine Rente von 1 005 Euro netto im Monat. Er wird so gestellt, als ob er insgesamt 42 Jahre in die Rentenkasse einge­zahlt hätte – von seinem 20. bis zu seinem 62. Geburts­tag. Ab 2024 würde er so gestellt, als ob er 45 Jahre einge­zahlt hätte – von seinem 20. bis zu seinem 65. Geburts­tag. Dies brächte ihm monatlich rund 70 Euro mehr Rente.

Renten­abschläge bis 10,8 Prozent

Für Erwerbs­minderungs­renten gelten genauso wie für alle Alters­renten sogenannte Renten­abschläge, sofern sie vorzeitig bezogen werden. Eine ungekürzte Erwerbs­minderungs­rente erhält 2017 nur, wer erst mit 63 Jahren und elf Monaten voll oder teil­weise erwerbs­unfähig wird. Für jeden Monat, den die Erwerbs­minderungs­rente vor diesem Zeit­punkt beginnt, werden 0,3 Prozent abge­zogen. Maximal sind es 10,8 Prozent, und zwar dann, wenn die Rente mit 60 Jahren und elf Monaten – oder früher – anfängt. Die Alters­grenze, ab der es eine ungekürzte Rente gibt, wird für die jeweiligen Neurentner stufen­weise bis 2024 auf 65 Jahre ange­hoben. Das Durch­schnitts­alter der Antrag­steller liegt zurzeit bei 52 Jahren. Das bedeutet: Vielen Menschen, die eine Erwerbs­minderungs­rente erhalten, wird durch Abschläge 10,8 Prozent weniger ausgezahlt.

Tipp: Sie können Abschläge kompensieren, indem Sie als Frührentner bis zu Ihrer Regel­alters­grenze freiwil­lige Beiträge in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlen – sofern Sie Geld dafür übrig haben. Dies lohnt sich auf jeden Fall, wenn Sie 62 Jahre oder älter sind. Sie können derzeit einen Beitrag zwischen 84,15 Euro und 1 187,15 Euro im Monat wählen und so Ihre Alters- oder Ihre Erwerbs­minderungs­rente steigern.

Güns­tiger­prüfung seit dem 1. Juli 2014

Seit dem 1. Juli 2014 können Erwerbs­unfähigkeits­rentner von einer sogenannten Güns­tiger­prüfung profitieren. Die Renten­versicherung klärt, ob sich die letzten vier Jahre vor der Erwerbs­minderung negativ auf die Rentenhöhe auswirken. Mindern diese Jahre die Renten­ansprüche, fallen sie beim Berechnen der tatsäch­lichen Rente heraus. Hintergrund: Viele Menschen sind in der Zeit vor dem Renten­beginn gesundheitlich schon so stark einge­schränkt, dass sie zum Beispiel nur noch Teil­zeit arbeiten können, länger krank­geschrieben sind oder Krankengeld beziehen. Die Berechnung der Rentenhöhe beruht normaler­weise auf dem Durch­schnitt aller Jahres­verdienste eines Versicherten. Krank­heits­bedingte Einkommens­einbußen in den letzten Jahren schlagen ansonsten voll durch.Wer schon vor dem 1. Juli 2014 eine Erwerbs­minderungs­rente bezog, kann die Güns­tiger­prüfung nicht nach­träglich in Anspruch nehmen.

Tipp: Dokumentieren Sie Ihre Kranken­geschichte lückenlos. Führen Sie den Krank­heits­verlauf und wichtige Behand­lungen wie Operationen oder Rehamaß­nahmen tabellarisch auf. Geben Sie zum Nach­weis möglichst keine Originale aus der Hand, sondern nur Kopien. Von der Güns­tiger­prüfung profitieren alle Neurentner, die zum Zeit­punkt der Erwerbs­unfähigkeit jünger als 62 Jahre sind.

Viele Anträge auf Erwerbs­minderungs­rente werden abge­lehnt

Bei vielen Antrag­stel­lern klappt es mit der Erwerbs­minderungs­rente nicht oder nicht im ersten Anlauf. Nur gut die Hälfte der Anträge auf eine gesetzliche Erwerbs­minderungs­rente wird genehmigt. Von den knapp 356 000 neuen Anträgen im Jahr 2015 wurden zum Beispiel 41 Prozent abge­lehnt. Dabei lehnt die Renten­versicherungs­träger einen Antrag entweder komplett ab oder sie spricht einem Antrag­steller statt der vollen nur die halbe Rente zu.

Wider­spruch und Klage

Antrag­steller können zunächst Wider­spruch einlegen, wenn ihr Antrag scheitert. Lehnt der Renten­versicherer den Antrag auf eine Erwerbs­minderungs­rente auch danach ab, können Versicherte klagen. Bei Renten­anträgen und Wider­sprüchen ziehen die Renten­versicherungs­träger immer ihre eigenen Gutachter zurate. Erst das Gericht bestellt in der Regel einen neutralen Gutachter. Entscheidet der Gutachter zugunsten des Versicherten, bewil­ligt der Renten­versicherer häufig die Rente, noch bevor es zu einem Urteil kommt. Die Richter folgen in den meisten Fällen einem solchen Gutachten.

Tipp: Während des Verfahrens haben Sie in aller Regel Anspruch auf Lohn oder Krankengeld (Details im Special Einfach erklärt: Krankentagegeld). Endet Ihr Krankengeld­anspruch, melden Sie sich – auch bei fort­bestehendem Arbeits­verhältnis – bei der Arbeits­agentur. Unter Umständen haben Sie bis zur Entscheidung über den Antrag einen Anspruch auf Arbeits­losengeld.

Hinzuver­dienst ist möglich

Die Erwerbs­minderungs­rente beträgt im Durch­schnitt aller Rentner 731 Euro pro Monat. Erwerbs­unfähige, die 2015 neu in Rente gingen, bekommen im Schnitt nur noch 672 Euro. Zum Leben reicht das nicht. Mehr als 15 Prozent aller Erwerbs­minderungs­rentner sind auf Grund­sicherung angewiesen.

Tipp: Wenn Sie teil­weise erwerbs­gemindert sind, können Sie bis zu einer gewissen Grenze Geld hinzuver­dienen. Dies gilt unter Umständen auch bei voller Erwerbs­minderung. Fragen Sie den Renten­versicherer danach.

Grund­sicherung als Ergän­zung

Grund­sicherung wird gewährt, wenn jemand gar keine Einkünfte hat, also auch gar keine Rente. Sie wird außerdem ergänzend gezahlt, wenn das Einkommen oder zum Beispiel eine Erwerbs­minderungs­rente zu gering ist. Rund 13 Prozent der Erwerbs­minderungs­rentner sind auf ergänzende Leistungen der Grund­sicherung angewiesen.

Die Höhe der Grund­sicherung

Ist die Grund­sicherung die einzige Einkommens­quelle, beträgt sie für einen Allein­stehenden 409 Euro (2017) plus Miete und Heizung. Die Unter­kunfts­kosten dürfen nicht „unan­gemessen“ sein. Dafür gibt es je nach Kommune unterschiedliche Richt­werte, oft zwischen knapp 400 und 500 Euro für die Monats­kaltmiete. Die Heiz­kosten kommen jeweils hinzu. Mehr zur Grund­sicherung im FAQ Grundsicherung.

Tipp: Ziehen Sie in Betracht, Mitglied in einem Sozial­verband wie VdK oder SoVD zu werden. Der Mitglieds­beitrag beträgt bei beiden Verbänden jeweils rund sechs Euro im Monat. Sie finden dort Beratung und recht­lichen Beistand und können sich beim Ausfüllen des Renten­antrags helfen lassen. Auch Gewerk­schaften unterstützen ihre Mitglieder in So­zial­rechts­fragen.

Check­liste: So klappt es mit der Erwerbs­minderungs­rente

Kontenklärung. Stellen Sie bei der Renten­versicherung einen Antrag auf Kontenklärung und machen Sie Ihr Versicherungs­verlauf voll­ständig. Eine Beratungs­stelle nennt Ihnen die Deutsche Rentenversicherung.

Rentenhöhe. Die Höhe Ihrer monatlichen Erwerbs­minderungs­rente finden Sie in der Renten­information. Sie wird Versicherten ab 27 Jahren jähr­lich zuge­schickt.

Kranken­geschichte. Dokumentieren Sie Ihre Kranken­geschichte lückenlos mit einer Tabelle (Krank­heits­verlauf, wichtige Behand­lungen, Operationen, Rehamaß­nahmen). Geben Sie nur Kopien aus der Hand.

Antrag. Die Versichertenberater der Renten­versicherung helfen. Bringen Sie ärzt­liche Attests und Nach­weise über Ausbildungs­zeiten und die Geburts­urkunde mit.

Sozial­verband. Sie können Mitglied in einem Sozial­verband wie VdK oder SoVD werden. Das kostet monatlich sechs Euro. Dafür erhalten Sie Beratung, Rechts­beistand und Hilfe beim Ausfüllen des Rentenantrags. Auch Gewerk­schaften helfen ihren Mitgliedern.

Über­gangs­zeit. Während des Verfahrens haben Sie in der Regel Anspruch auf Lohn oder Krankengeld. Endet Ihr Krankengeld­anspruch, melden Sie sich – auch bei fort­bestehendem Arbeits­verhältnis – bei der Arbeits­agentur. Eventuell können Sie bis zur Ent­schei­dung einen Arbeits­losengeld­anspruch haben.

Bescheid. Prüfen Sie den Bescheid sofort. Wird Ihr Antrag abge­lehnt oder nur die halbe Rente bewil­ligt, können Sie in Monats­frist wider­sprechen.

Wider­spruch. Wider­sprechen Sie recht­zeitig ab. Eine Begründung und weitere Dokumente können Sie nach­reichen. Sollten Sie eine Rechts­schutz­versicherung mit Sozial­rechts­schutz haben, holen Sie eine Kosten­deckungs­zusage ein. Haben Sie keine Versicherung, nutzen Sie die Beratung der Sozial­verbände VdK oder SoVD. Hilfe gegen Honorar bieten auch die Rentenberater. Suchen können Sie nach diesen Fachleuten unter Bundesverbands der Rentenberater e.V..

Akten­einsicht. Beantragen Sie Einsicht in entscheidungs­erheblichen Unterlagen. Das können etwa medizi­nische Gutachten der Renten­versicherung sein.

Klage. Sie können beim Sozialge­richt klagen, wenn der Wider­spruch abge­lehnt wird.

Grund­sicherung. Eine Erwerbs­minderungs­rente reicht nicht zum Leben. Haben Sie kein zusätzliches Einkommen, können sie beim Sozial­hilfeträger Grund­sicherung beantragen. Zuständig sind zumeist die Kommunalbehörden (Städte, Kreise, Land­schafts­verbände, Bezirke oder Landes­sozial­ämter). Den Antrag können Sie auch bei der Deutschen Renten­versicherung stellen.

Hinzuver­dienst. Sie sind teil­weise erwerbs­gemindert? Dann können Sie in bestimmten Grenzen Geld hinzuver­dienen, unter Umständen auch bei voller Erwerbs­minderung. Mehr Infos bei der Deutschen Rentenversicherung.

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