Am 1. Januar 2002 müssen die Deutschen vom ersten gemeinsamen europäischen Zahlungsmittel Abschied nehmen, vom Eurocheque, vereinfacht auch ec-Scheck genannt. Mit diesem Tag sind Banken und Sparkassen nicht mehr verpflichtet, für jeden eingereichten Eurocheque auf jeden Fall bis zu 400 Mark auszuzahlen. Die meisten Händler und Dienstleister werden dann keine ec-Schecks mehr akzeptieren, weil sie ein höheres Risiko eingehen, auf der Rechnung sitzen zu bleiben.

Der Wegfall der Eurocheques-Garantie hat auch Folgen für die ec-Karte. Die einheitliche Gestaltung mit ec-Logo und Beethoven-Hologramm ist ein Auslaufmodell. Die Kreditinstitute werden künftig anstatt der ec-Karte eigene Bankkarten ausgeben. Das haben bereits die Sparkassen-Finanzgruppe (Sparkassen-Card) und der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (VR-BankCard) angekündigt. Auf den Karten wird das Maestro-Zeichen darauf hinweisen, dass mit der Karte auch international bargeldlos bezahlt werden kann.

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