anjely schrieb am 28.04.2014 um 10:02 Uhr:

Kündigung bei Concordia

Concordia kündigte meine Rechtsschutzversicherung (Selbstbeteiligung 150 Euro), weil ich die RV für Wohneigentum für 3 Versicherungsfälle in Anspruch nehmen musste: 
am 5.6.2010 einen Versicherungsfall von ca. 464 Euro, es kam zu einem Vergleich vor Gericht;  
am 1.10.2012 einen Schaden von 80 Euro = das war ein Versehen meines Anwaltes, der übersehen hatte dass ich diese 80 Euro eigentlich selbst übernehmen wollte. Die Versicherung hatte ihm allerdings mitgeteilt, dass sie auf freiwilliger Grundlage diese 80 Euro übernimmt. Das erfuhr ich erst jetzt bei der Kündigung.
Am 29.6.2013 gab es eine Anfechtung eines Beschlusses der WEG, die ich voll gewonnen hatte (Kosten bisher 2.740 Euro). Doch ein Eigentümer ging in Berufung so dass die Angelegenheit noch nicht angeschlossen ist.
Eine Rückfrage ergab, dass es aus Sicht von Concordia zu viele Versicherungsfälle waren. Immerhin war man bereit die Kündigung in eine Kündigung meinerseits umzuwandeln.

bkuehlen schrieb am 18.04.2014 um 11:33 Uhr:

Anwaltshotline keine Hilfe

Bei der ADVOCARD habe ich mit der Anwaltshotline nur schlechte Erfahrung gemacht. Bei Ärger mit meinem Energieversorger hatte ich nur kurz erwähnt, dass ich ein selbstbewohntes Haus habe. Sofort war kein sachliches Gespräch mehr möglich, sofort wurde der Fall abgewimmelt, da das laut §xy der AGB nicht Bestandteil der Rechtschutzversicherung bei selbstbewohntem Eigentum ist. (das steht da aber so nicht drin).
Ich kann nur empfehlen, wenn der Versicherer die Anwaltshotline nicht zur Pflicht macht, diese nie in Anspruch zu nehmen und lieber direkt mit dem Anwalt seines Vertauens den Fall eräutern. Er verfasst dann auch die Anspruchsformulierung für die Rechtsschutzversicherung. Und wird darauf achten bestimmte 'Reizwörter' zu vermeiden.

Stiftung_Warentest schrieb am 15.04.2014 um 10:45 Uhr:

Rechtsschutz auf Reisen

@MichaelSolingen: Grundsätzlich genießen Verbraucher mit ihrer Rechtsschutzversicherung einen weltweiten Rechtsschutz. Jedoch ist dieser in vielen Gebieten der Welt auf bestimmte Summen und auf einen bestimmten Aufenthaltszeitraum beschränkt. In der Tabelle haben wir die Deckungssummen für Europa genannt, im außereuropäischen Ausland können diese niedriger ausfallen. In manchen Verträgen finden Sie auch eine Beschränkung zur Höhe der Kostenübernahme für einen ausländischen Rechtsanwalt (z.B: bis zum dreifachen Betrag des deutschen Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes). Dies kann in Staaten wie den USA dazu führen, dass man trotzdem einen großen Anteil der Kosten selbst tragen muss, weil dort die Rechtsanwaltshonorare viel höher sind als in Deutschland. (maa) 

michaelsolingen schrieb am 15.04.2014 um 09:52 Uhr:

Keine Angaben zum Geltungsbereich

Im Test fehlt eine Angabe zum Geltungsbereich. Für Reise-Liebhaber ist es schon ein Entscheidungskriterium, ob die Rechtsschutzversicherung auf Europa (plus Mittelmeer-Anrainer) beschränkt ist.

Fuchs2000 schrieb am 07.03.2014 um 16:56 Uhr:

Auxilia

Leider sind auch Versicherungen, die bei Test und Ökotest gut abschneiden mit Vorsicht zu genießen.
7 Monate nach Abschluss entstand wegen einer Verkehrssache ein Schaden und kurz danach kam die Kündigungsandrohung wegen erhöhter Inanspruchnahme. Es war auch keine Klärung möglich, komplette Verweigerungshaltung. Auch der Hinweis auf die eigenen AGB half nicht (Kündigung erst ab dem 3. Schaden /Jahr). Immerhin dürfte man freiwillig selber kündigen.
Das Verhalten von RS-Versicherungen ist viel zu intransparent und müsste m.E. mehr reguliert werden, damit man nicht der Versicherung, die schützen soll, hilflos ausgeliefert ist. Ein großes Manko bei Familienversicherungen ist, dass man nicht mehr Schäden frei hat, obwohl mehr Personen versichert sind.

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