Zwischenmahlzeiten Meldung

Kleine Mahlzeiten zwischendurch sind gut für die schlanke Linie, weil sie Hunger- und damit Fressattacken verhindern. Das ist die offizielle Linie der Ernährungswissenschaft. An der manche aber Zweifel anmelden. Sie bekommen wissenschaftliche Unterstützung: Bei einer französischen Untersuchung futterten abends alle gleich viel vom Buffet, egal ob sie seit dem Mittagessen etwas gegessen hatten oder nicht. Fazit: Wer einen Snack zu sich nahm, hatte abends mehr Kalorien auf dem Tageskonto.

Von den acht Prüfpersonen hatten einige drei Stunden nach dem Mittagessen unterschiedliche Zwischenmahlzeiten mit gleichem Kaloriengehalt bekommen. Wa­ren diese besonders eiweißhaltig, setzte der Abendhunger etwa 40 Minuten später ein. Die kohlenhydratreichen Snacks konnten den Wunsch nach der nächsten richtigen Mahlzeit nicht verschieben. Wer zwischendurch gar nichts aß, hatte abends aber auch nicht mehr Hunger (American Journal of Clinical Nutrition/2002,76).

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