Von Sportsocken bis zu Kühlschränken reicht die Produktpalette, deren Hersteller immer öfter winzig kleine Silberpartikel einsetzen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fordert von den Anbietern jetzt den Verzicht auf „Nanosilber“ – solange bis dessen gesundheitliche Unbedenklichkeit sichergestellt ist. Daran gibt es jedoch Zweifel: So kann Silber in Nanoformulierung in menschliche Zellen eindringen und sie womöglich schädigen. Auch die antibakterielle Wirkung des Silbers könnte problematisch sein. Die Experten befürchten, dass sich Resistenzen von Krankheitserregern – auch gegen Antibiotika – ausbreiten könnten.

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