Zwei USB-Videokonverter Schnelltest

Videos digitalisieren per USB: Unschärfe und Ruckeln trüben das Bild. Analoges Videomaterial digitalisieren, am Computer schneiden und auf DVD brennen: Dafür muss man nicht den allerneuesten und schnellsten Rechner haben.

ConvertX

Zwei USB-Videokonverter Schnelltest

Plextor ConvertX PX-M402U
Preis: 180 Euro

Externe Videokonverter-Boxen wie der ConvertX von Plextor können dem Hauptprozessor die schwierigsten Rechenaufgaben abnehmen: Das silbrige Kästchen wandelt Bild und Ton in Einsen und Nullen und leitet sie über die schnelle USB-2.0-­Schnittstelle an den PC. Mit der mitgelieferten Schnitt- und Brennsoftware können so auch Einsteiger Videofilme schneiden und auf DVD zusammenstellen. Die Bildqualität wird professionellen Ansprüchen aber nicht gerecht: Das Bild ist zwar flüssig, aber die Schärfe lässt zu wünschen übrig.

Grabster AV200

Zwei USB-Videokonverter Schnelltest

Terratec Grabster AV200
Preis: 90 Euro

Eine noch einmal deutlich preiswertere Lösung bietet Terratec mit dem Grabster AV200: Anders als der ConvertX wandelt diese Konverterbox ausschließlich das Videosignal. Die Audiospur wird getrennt über die Soundkarte des PCs digitalisiert und erst von der beiliegenden Software mit dem Bildmaterial zusammengefügt. Je nach Soundkarte kann das bei längeren Videosequenzen zu leichten Verschiebungen zwischen Bild- und Tonspur führen. Und auch beim Grabster AV200 sind Abstriche bei der Videoqualität zu machen: Zwar ist das Bild schärfer als beim ConvertX, dafür gibt es selbst in der höchsten Qualitätseinstellung ruckende und springende Bilder. Beide Konverter können einen DVD-Rekorder nicht ersetzen. Für niedrigere Ansprüche mag der Grabster aufgrund seines Preises aber ein interessanter Kompromiss sein.

Dieser Artikel ist hilfreich. 552 Nutzer finden das hilfreich.

Mehr im Internet