Die Betriebskrankenkassen haben sich Ende November auf einen Rettungsplan für zwei von der Pleite bedrohte Kassen geeinigt. Die Gemeinsame BKK Köln (GBK) und die City BKK standen aufgrund ihrer Überschuldung vor der Insolvenz.

Nun soll die GBK mit einer anderen Betriebskrankenkasse fusionieren. Die übernimmt die Schulden von rund 18 Millionen Euro. Für die viel höher verschuldete City BKK wurde ein Sanierungsplan beschlossen. Teil des Plans ist eine Unterstützung in Höhe von 40 Millionen Euro durch die übrigen Betriebskrankenkassen. Eine Schließung der City BKK käme für sie noch teurer, da sie dann Kosten von rund 135 Millionen Euro übernehmen müssten.

Versicherte müssen nicht befürchten, ohne Krankenversicherung dazustehen, falls ihre Kasse pleitegeht. Sie müssen sich lediglich eine neue Kasse suchen. Ärzte und Krankenhäuser erhalten das Geld für ihre Behandlung in voller Höhe. Was Versicherte wissen sollten, falls ihre Kasse insolvent wird, lesen Sie in der Meldung Kasseninsolvenz (16.06.2010).

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