Zuzahlungsgrenzen Meldung

Wie viel bleibt übrig? Wie Zuzahlungsgrenzen zu berechnen sind, ist häufig nicht bekannt.

Wie die Zuzahlungsgrenzen zu berechnen sind, ist für viele Rentner nach wie vor eine schwierige Frage.

Wie werden für Rentner die Zuzahlungsgrenzen berechnet? Solche Fragen erreichten uns jetzt häufig.

Bei Rentnern gilt als Brutto die volle Rentenhöhe, so der AOK-Bundesverband. Zu den jährlichen Bruttoeinnahmen zählen alle regelmäßigen Einkünfte wie Arbeitsentgelt, Arbeitseinkommen, Renten (Bruttobetrag), Unterhalts­zah­­­­lun­gen, Kapital- und Miet­­­einkünfte, Arbeitslo­sen­geld und -hilfe sowie die Sozialhilfe. Um die Belastungsgrenze zu ermitteln, sind die Einkünfte aller mit dem Kassenmitglied im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen zusammenzurechnen. Das betrifft zum Beispiel den Ehegatten oder Lebenspart­ner und Kinder, soweit sie familienversichert sind.

Ebenso werden alle Zuzahlungen, die Versicherte, ihre Angehörigen und Lebenspartner leisten, zusammen berücksichtigt. Zuzahlungs- und Einnahmenhöhe sind zu errechnen und werden zueinander ins Verhältnis gesetzt. Für Chroniker liegt die Belastungsgrenze bei ein Prozent, für alle anderen bei zwei Prozent des Einkommens.

Zu den Einnahmen zählen nicht: Grundrenten, die Beschädigte nach dem Bundesversorgungsgesetz erhalten, sowie Renten oder Beihilfen für Schäden an Körper und Gesundheit (nach dem Bun­des­ent­schädi­gungs­ge­setz, bis zur Höhe der vergleichbaren Grundrente nach dem Bundesversor­gungsgesetz).

Der Antrag auf Befreiung von der Zuzahlung muss jedes Jahr neu gestellt werden – aber erst dann, wenn die Belastungsgrenze erreicht ist.

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