Tipps

  • Eintrittsalter. Der Test geht von 43-jährigen Neukunden aus. Vor allem Menschen mit Anfang 40 interessieren sich besonders für Zusatzversicherungen. Besser ist es aber, wenn Sie einen Vertrag schon mit Anfang 30 abschließen. Sie zahlen dann 10 bis 20 Euro weniger pro Monat. Jüngere haben auch weniger Vorerkrankungen, für die ein Risikozuschlag fällig sein kann.
  • Auswahl. Entscheiden Sie zuerst, ob Sie im Ein- oder Zweibettzimmer liegen wollen. Sie zahlen für die Krankenhauszusatzversicherung etwas weniger, wenn Sie sich auf ein Zweibettzimmer beschränken. Die Leistungen bleiben ansonsten meist gleich.
  • Einbettzimmer. Männer finden „sehr gute“ Angebote bei Concordia, Huk-Coburg und Victoria. Für Frauen sind Tarife der Huk-Coburg und der Arag „sehr gut“.
  • Zweibettzimmer. Für Männer gibt es „sehr gute“ Angebote bei Concordia, Arag und Debeka, für Frauen bei Victoria und Debeka.
  • Extremfall. Wollen Sie sich vor allem für den Fall einer sehr schweren Erkrankung maximale Leistungen sichern, wählen Sie Tarife, die die Chefarzthonorare ohne Be­gren­zung ersetzen. Auch sollten sie Ihnen Mehr­kosten erstatten, wenn Ihr frei gewähltes Krankenhaus teurer ist als das auf der Einweisung genannte. Sie erkennen solche Tarife im Testkompass daran, dass in der Spalte „Leistungseinschränkungen“ das A und das B fehlt. Die besten Ein- und Zweibettzimmertarife für diesen Fall bieten Victoria und Arag.
  • Kündigung. Die Versicherer dürfen einem Kunden in den ersten drei Vertragsjahren rechtmäßig kündigen. Zwar verzichten die meisten Gesellschaften im Vertrag freiwillig auf dieses Recht. Achten Sie aber darauf, bevor Sie Ihren Vertrag unterschreiben. Momentan halten lediglich Hansemerkur, Inter und Mecklenburgische an dem Recht fest, teure Kunden in den ersten drei Jahren noch aus dem Vertrag werfen zu können.
  • Ausführlich. Den ausführlichen Tarifevergleich für Ein- und Zweibettzimmer, für Männer und Frauen finden Sie online komplett + interaktiv oder in Finanztest 10/2005. Die Untersuchung umfasst die Krankenhauszusatzversicherungen aller privaten Krankenversicherer, die keine Selbstbeteiligung des Kunden vorsehen und deren Beiträge nicht mit dem Alter steigen.
  • Kassenangebote. Die Krankenkassen bieten ebenfalls Zusatztarife an. Die meisten sind auch für Mitglieder anderer Kassen erhältlich. Sie erhalten aber lediglich für die Angebote der eigenen Kasse einen kleinen Beitragsrabatt, der zwischen einem und zehn Prozent liegen kann. Trotz des Rabatts ist das Angebot Ihrer Kasse nicht unbedingt das beste oder günstigste. Vergleichen Sie es deshalb mit den Besten im Testkompass oder im ausführlichen Tarifevergleich.
  • Service. Nutzen Sie die Computeranalyse der Stiftung Warentest. Sie ermittelt für Sie günstige Krankenhauszusatz- und Ergänzungsversicherungen nach Ihren Wünschen.

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