Zusatzstoffe Meldung

Was Kinder essen, trinken oder naschen, sollte möglichst frei von Zusatzstoffen sein. Das raten britische Ernährungsexperten Eltern, um so Verhaltensauffälligkeiten vorzubeugen. Hintergrund ist eine aktuelle Studie der Universität Southampton, die erneut Zweifel an der Unbedenklichkeit einiger Farb- und Konservierungsstoffe vorbringt. Als Bestandteil von Süßigkeiten, Getränken und Fertigprodukten seien diese Stoffe womöglich mitverantwortlich für starke Gemütsschwankungen, Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität und allergische Reaktionen.

In der Kritik stehen die Farbstoffe Tartrazin (E 102), Cochenillerot (E 124), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Chinolingelb (E 104), Allurarot (E 129) sowie der Konservierungsstoff Benzoesäure (E 211). Die EU stuft diese Zusätze als unbedenklich ein, in Skandinavien und den USA sind einige davon aber verboten.

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