Tipps

  • Sicherheit. Zinsangebote von Banken mit Anschluss an eine deutsche Einlagensicherungseinrichtung sind auch im Fall einer Insolvenz sicher. Allenfalls bei Anlage von extrem hohen Beträgen sollten Sie im Einzelfall prüfen, ob die Einlagensicherung bei einzelnen Anbietern für Ihre Bedürfnisse ausreicht. Bei Angeboten aus Österreich und den Niederlanden sind Einlagen von bis zu 20 000 Euro pro Person sicher. Mehr Geld sollten Sie bei einem Anbieter von dort nicht investieren.
  • Vorsicht. Fragen Sie insbesondere bei kleinen und wenig bekannten Unternehmen nach der Einlagensicherung. Bei einzelnen Anbietern aus Deutschland gibt es nur die gesetzliche Mindestsicherung. Im Ernstfall bekommen Sie für Einlagen von bis zu etwas über 22 000 Euro 90 Prozent Ihres Geldes zurück. 10 Prozent gehen verloren. In Finanztest-Untersuchungen tauchen solche Angebote nicht auf. Berücksichtigt werden nur Zinsangebote, bei denen zumindest 20 000 Euro auch im Falle einer Insolvenz zu 100 Prozent abgesichert sind.
  • Besteuerung. Achten Sie bei längerfristigen Geldanlagen auf die gleichmäßige Verteilung der Zinsen über die Laufzeit. Bei manchem Angebot werden alle Zinsen erst am Ende der Laufzeit auf einen Schlag fällig und damit auch steuerpflichtig. Steuerlich günstiger ist in der Regel die jährliche Ausschüttung der Zinsen.
  • Kleinanlagen. Wenn Sie kleinere Beträge anlegen wollen, können Bundesschatzbriefe für Sie richtig sein. Sie gibt es schon ab 52 Euro. Vergleichbare Bankangebote erfordern meist eine Mindestanlage von 1 500 Euro. Bundesschatzbriefe können Sie über Ihre Bank oder die Bundeswertpapierverwaltung kaufen und verwalten. Läuft alles über die Behörde, entstehen Ihnen keinerlei Kosten.
  • Renditechance. Zinsanlagen bringen Sicherheit, aber recht wenig Rendite. Verschenken Sie keine Renditechancen. Ihr Depot insgesamt bekommt durch die passende Beimischung von Aktienfonds höchst wahrscheinlich deutlich mehr Schwung, ohne dass zu viel Sicherheit verloren geht. Wies funktioniert, beschreibt der FINANZtest-Vermögens-Check.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3298 Nutzer finden das hilfreich.