Schätzchen bequem und billig

Anleger können Bundesschatzbriefe kostenlos bei der Bundeswertpapierverwaltung kaufen und lagern.

Anlage: Bundesschatzbriefe gibt es ab 52 Euro, vergleichbare Bankangebote erst ab 1 500 Euro. Die Rendite der Schatzbriefe liegt im Mittelfeld. Die Tabelle unten zeigt die Angebote, die über die ganze Laufzeit besser sind als ein Schatzbrief.

Kosten: Anleger können die Schatzbriefe über ihre Bank oder die Bundeswertpapierverwaltung in Frankfurt am Main kostenlos kaufen und dann bei der Wertpapierverwaltung gratis lagern. Die Kunden der Bundeswertpapierverwaltung brauchen ein Schuldbuchkonto.

Konto: Kontoeröffnungsformulare gibt es bei manchen Hausbanken und bei der Bundeswertpapierverwaltung. Kunden können sie per Telefon anfordern (0 69/95 11 42 69 oder 0 61 72/10 82 22) und unter www.bwpv.de finden.

Wer das Formular ausgefüllt und sich die Unterschrift bei seiner Bank oder einer Behörde bestätigen lassen hat, schickt es per Post nach Frankfurt. Anleger, die kein Internet haben, erledigen alle weiteren Geschäfte ebenfalls per Post.

Wer sein Schuldbuchkonto online führt, kann seine Aufträge über das Internet abwickeln. Das Geld für die Anlage kann er überweisen oder per Lastschrift von seinem Girokonto einziehen lassen.

Übertragung: Wer schon Bundeswertpapiere im Bankdepot liegen hat, kann sie kostenlos übertragen lassen.

Anlagevarianten: Anleger können Bundesschatzbriefe in Raten kaufen. Dazu erteilen sie ihrer Hausbank einen Dauerauftrag oder lassen die Beträge per Lastschrift einziehen. Sie können mit der Wertpapierverwaltung auch regeln, dass fällige Beträge automatisch in den dann aktuellen Schatzbriefen angelegt werden.

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