Zinsen für Spar­briefe Meldung

Die Frank­furter ProCredit Bank hat ihre Fest­geld-Angebote mit mehr als einjähriger Lauf­zeit vom Markt zurück­gezogen und dafür Spar­briefe mit jähr­licher Zins­gutschrift einge­führt. Finanztest hatte zuvor aufgedeckt, dass die Bank bei Fest­geld-Anlagen mit zweijäh­riger Lauf­zeit den Sparern keinen Zinseszins zahlt. Fünf weitere Geldhäuser im Test tun das auch für längere Lauf­zeiten nicht.

Bank reagiert auf Finanztest-Veröffent­lichung

Finanztest deckt im aktuellen Zinstest auf, wie Banken ihre Kunden täuschen und viel Geld mit mehr­jährigen Fest­geld­angeboten verdienen, für die sie keinen Zinseszins zahlen. Nun hat die ProCredit Bank reagiert. Sie bietet ihr Fest­geld nur noch für sechs Monate mit einem Zins von 1,0 Prozent pro Jahr und für zwölf Monate mit einem Zins von 1,25 Prozent pro Jahr an. Mindest­anlage sind für das Fest­geld 5 000 Euro. Die Fest­geld-Angebote mit Lauf­zeiten von 18, 24 und 30 Monaten hat das Institut vom Markt genommen. Dafür bietet die Bank nun einen zusätzlichen Spar­brief mit einer Lauf­zeit von zwei Jahren an und schreibt die Erträge am Ende des jeweiligen Anlage­jahres dem Spar­brief gut. Der Sparer erhält nun den Zinseszins auch für diese Lauf­zeit – ein faires Geschäfts­gebaren, wie es test.de von allen Instituten erwartet.

Kein Spitzenzins

Diese Konditionen erhält der Sparer für den ProCredit Bank Spar­brief: Für zwei Jahre Lauf­zeit gibt es 1,5 Prozent Rendite, für drei Jahre 1,7 Prozent, für vier Jahre 1,8 Prozent, für fünf Jahre 1,9 Prozent, für sechs Jahre 2,0 Prozent und für sieben Jahre 2,1 Prozent. Mindest­anlagebetrag für den Spar­brief sind 2 500 Euro. Das ist kein Spitzen­angebot.

Tipp: Bessere Renditen für Ihr Spargeld (alle Lauf­zeiten) finden Sie im aktuellen Produktfinder Festgeld und Sparbrief.

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