Zinsen Meldung

Die Zinsen steigen, aber vorerst nur in den Vereinigten Staaten. Die US-Notenbank erhöhte den Leitzins im März um einen viertel Prozentpunkt auf 2,75 Prozent. Es war bereits die siebte Zinserhöhung seit Mai 2004. Im Euro-Raum verharrt der Leitzins dagegen seit knapp zwei Jahren bei genau 2 Prozent.

Der Leitzins ist der Zinssatz, zu dem sich Banken bei der Zentralbank Geld leihen können. Er hat zwar keine direkte Wirkung auf die Spar- und Kreditzinsen, gibt aber klare Signale für die Entwicklung des Zinsniveaus. Das ist – historisch betrachtet – trotz der Erhöhung auch in den USA immer noch niedrig.

Niedrige Zinsen schaffen ein günstiges Umfeld für die Wirtschaft eines Landes. Die Unternehmen kommen billiger an Kredite, die sie für Investitionen benötigen. Deshalb gelten niedrige Zinsen als günstige Ausgangsbasis für die Aktienmärkte. Für Anleger ist es dagegen ärgerlich, wenn ihre Ersparnisse schlecht verzinst werden. Wo sie zurzeit am meisten für Festzinsanlagen bekommen, sagt unser Infodokument.

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