Zinsanlagen und Abgeltungsteuer

Gewinner und Verlierer der Abgeltungsteuer

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Die Abgeltungsteuer gilt ab 1. Januar 2009 und stellt alle Kapitaleinnahmen steuerlich gleich. Je nach Anlegertyp bringt sie unterschiedliche Vor- und Nachteile. Wohlhabende Anleger mit hohem Einkommen und großen Depots sind Nutznießer der Reform. Junge Leute, die erst noch Vermögen bilden müssen, haben Nachteile. Die Steuer auf künftige Kursgewinne trifft sie hart.

Zinssparer mit hohem Einkommen

Ab 2009 günstigerer Steuersatz von 25 Prozent (bisher maximal 45 Prozent).

Neu-Aktionäre und -Fondskäufer ab 2009

Dividenden voll steuerpflichtig, Kursgewinne grundsätzlich steuerpflichtig.

Altaktionäre und Fondsbesitzer

Dividenden voll steuerpflichtig, aber vor 2009 gekaufte Bestände genießen Bestandsschutz für alle künftigen Kursgewinne (keine Besteuerung!).

Ratensparer mit Fondssparplänen

Alle Kursgewinne ab 2009 sind steuerpflichtig. Das führt zu einer hohen Steuerbelastung bei Verkauf des Sparplans.

Zertifikateanleger

Alle Kursgewinne ab 14. März 2007 sind steuerpflichtig, sofern das Zertifikat nicht vor dem 1. Juli 2009 verkauft wird.

11.12.2007
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