Zimmerpflanzen und Haustiere Meldung

Gerade im Winter, wenn Haustiere nur selten die Wohnung verlassen, knabbern Hunde, Katzen, Kaninchen oder Hamster gern an Zimmerpflanzen. Viele davon sind für die Tiere giftig, sodass ihr Verzehr zu Durchfall, Krämpfen und sogar zum Tode führen kann. Im Unterschied zu Wildtieren fehlt Haustieren der Instinkt, solche Pflanzen zu meiden. Sie sollten daher außer Reichweite der Tiere stehen. Gefährlich sind zum Beispiel Aronstabgewächse: Dieffenbachie, Fensterblatt (Monstera deliciosa), Einblatt (Spathiphyllum), Efeutute (Scindapsus pictus) und alle Philodendronarten. Ebenfalls Vorsicht geboten ist bei allen Milchsaft führenden Zimmerpflanzen wie etwa den Feigenbaumarten (Ficus ssp.) und den Wolfsmilchgewächsen (Euphorbia ssp.), darunter Weihnachtsstern und Christusdorn. Eine Übersicht mit Bildern gibt die Universität Zürich.

Tipp: Stellen Sie den Vierbeinern einen Topf mit speziellem Katzen- oder Nagergras hin. Das lockt sie weg von unbekömmlichen Pflanzen.

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