Tipps

  • Bequem und zuverlässig. Indexanlagen eignen sich für Sie, wenn Sie eine bequeme und zuverlässige Geldanlage suchen. Indexprodukte schneiden in der Regel nicht schlechter ab als der Markt, auf den sie sich beziehen. Eine regelmäßige Kontrolle ist deshalb unnötig. Sie schneiden aber auch nie besser ab als der Markt, das ist der Nachteil gegenüber Fonds, deren Manager eine aktive Anlagestrategie verfolgen.
  • Indexauswahl. Als Basis eignen sich vor allem Welt- und Europafonds. Nehmen sie einen guten Index. Für den Weltaktienmarkt empfiehlt sich der MSCI Welt und für Europa der DJ Stoxx 600 und der MSCI Europa.
  • Depotanteil. Selbst risikofreudige Anleger sollten nicht mehr als 5 bis 10 Prozent ihres Depotkapitals für Zertifikate oder Fonds auf Emerging-Markets-Indizes einsetzen.
  • Alternative. Wenn Sie langfristig in exotische Märkte investieren wollen, sollten Sie sich Aktienfonds Schwellenländer mit globaler Ausrichtung ansehen.

Zertifikate auf einen Blick

  • Indexzertifikate: Mit diesen Papieren können Sie direkt an der Wertentwicklung von Aktien-, Renten-, Rohstoff- oder von anderen Indizes teilhaben.
  • Basketzertifikate: Anleger beteiligen sich an einem vom Emittenten zusammengestellten Wertpapierkorb, der zum Beispiel Aktien zu einem bestimmten Thema (Umwelt, Lifestyle), aus einer bestimmten Branche oder Region enthält.
  • Garantiezertifikate: Sie erhalten am Ende der Laufzeit einen vorher festgelegten Mindestpreis zurück – egal, wie sich der Basiswert des Zertifikats entwickelt hat. So sind Sie vor dem ­Risiko, das Sie zum Beispiel mit einer direkten Aktienanlage eingehen, geschützt. Allerdings verzichten Sie im Gegenzug auf die vollen Renditechancen des Basiswerts. Faustregel: Je besser die Garantie, desto geringer ist die Gewinnchance.
  • Discountzertifikate: Das Zertifikat sichert Ihnen das Recht, eine Aktie zu einem unter dem aktuellen Kurs liegenden Preis zu kaufen. Im Gegenzug verzichten Sie neben der Dividende auf die Chance eines Kursanstiegs über eine festgelegte Obergrenze (Cap) hinaus.
  • Hebelzertifikate: Diese Zertifikate eignen sich nur für risikofreudige Anleger und in sehr sparsamer Dosierung. Anleger können damit die Renditen des Basiswerts um einen frei wählbaren Faktor (Hebel) steigern. Allerdings wirkt der Hebel ebenso bei Verlusten des Basiswerts.
  • Außer den genannten gibt es eine Reihe weiterer Zertifikatetypen, unter anderem Bonus- und Expresszertifikate.

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