Gelbe Karte: Zwei Angebote in unserer Analyse sind mehr als unsport­lich gestaltet.

Zehn Jahre nach der Finanz­krise ­finden Zertifikate wieder reißenden Absatz. Doch nach wie vor gibt es viele Fall­stricke für Anleger. Oft sind die Produkte über­mäßig kompliziert, haben ungewisse Lauf­zeiten oder versteckte Kosten. Die Finanz­experten der Stiftung Warentest zeigen, wo Anleger besonders aufpassen müssen.

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SpecialZertifikateFinanztest 09/2019
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Zertifikate: Von Trans­parenz oft keine Spur

„Gut kalkulier­bar und trans­parent“, preist die Sparkassengesell­schaft Deka auf ihrer Internetseite Zertifikate an. Nach den Analysen von Finanztest kann davon oft keine Rede sein. Viele Produkte sind derart komplex, dass sie selbst von Finanz­experten schwer zu verstehen sind. Und oft ist nicht vorhersehbar, welche Rendite am Ende heraus­kommt.

Das bietet das Zertifikate-Special der Stiftung Warentest

Analyse. An konkreten Beispielen beleuchten wir die Chancen und Risiken verschiedener Zertifikat­typen: Zins­zertifikate, Aktien­anleihen, Express­zertifikate und Garan­tiezertifikate. Außerdem sagen wir, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Produkt­informationen ihren Zweck erfüllen.

Tipps und Hintergrund. Wir zeigen, welche güns­tigeren Alternativen es zu Zertifikaten gibt – je nach Risikoneigung des Anlegers. Und wir sagen, welche Tricks und versteckten Kosten Anleger unbe­dingt kennen sollten, wenn sie in Zertifikate investieren wollen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus September 2019.

Entscheidend ist die Zahlungs­fähig­keit des Heraus­gebers

Eins haben alle Zertifikate gemein­sam: Ihr Wohl und Wehe hängt an der Zahlungs­fähig­keit des Heraus­gebers (Emittenten). Das Pleiterisiko mag bei den meisten Banken gering sein, aber Anleger können ihr Geld teil­weise oder voll­ständig verlieren, wenn der Anbieter des Zertifikates insolvent werden sollte.

Begrenzter Anla­gehorizont als Haupt­problem

Finanztest sieht das größte Problem aber woanders: Zertifikate haben einen begrenzten Anla­gehori­zont, so dass sich Anleger immer wieder mit dem fällig gewordenen Geld befassen müssen. Für Bank­berater dagegen ist es reizvoll, immer wieder neue Zertifikate zu verkaufen – jedes Mal winken ihnen Provisionen. Eine Geld­anlage in Etappen behindert die lang­fristige Vermögens­planung. Wer sinn­voll investieren möchte, sollte dafür mindestens zehn Jahre veranschlagen.

Was ist über­haupt ein Zertifikat?

Recht­lich gesehen handelt es sich um eine Schuld­verschreibung. Anleger leihen der Bank, die das Zertifikat heraus­gibt, ihr Geld und setzen darauf, dass sie es ihnen am Ende der Lauf­zeit zurück­zahlen wird. Das Zertifikat bietet nur eine Hülle, die mit allen möglichen Inhalten gefüllt werden kann. Oft stecken darin komplexe Wetten auf Aktien-, Index- oder Zins­entwick­lungen.

Diese Zertifikat-Typen gibt es

Zins­zertifikate. Für Sparkassen- oder Bank­kunden, die unter keinen Umständen ihre Bank wechseln und auch kein zusätzliches Konto bei einer Online­bank eröffnen wollen, sind Zins­zertifikate meist die einzige Möglich­keit, ein paar Zehntel Prozente mehr heraus­zuholen. Eine beliebte Produkt­variante lockt Anleger mit jähr­lich steigenden Zinsen (Stufenzins).

Aktien­anleihen. Anleger erhalten eine vergleichs­weise attraktive Verzinsung, verzichten aber im Gegen­zug auf Kurs­chancen und Dividenden.

Express­zertifikate. Hier gehen Anleger eine Wette auf einen Aktien­index, oft auf den Euro Stoxx 50, ein. Rutscht der Index nicht spektakulär ab und unter­schreitet er eine bestimmte Kurs­schwelle nicht – die übliche Größen­ordnung für den Verlust liegt aktuell bei 30 bis 35 Prozent –, wird das Zertifikat nach einem Jahr fällig und der Anleger erhält eine Zins­gutschrift.

Garan­tiezertifikate. Sie sollen Anleger an Börsen­chancen teilhaben lassen, aber die Risiken abfedern. In Zeiten nied­rigster Zinsen funk­tioniert dieses Konzept kaum. Es gibt aber gute Alternativen, wie unser Special zeigt. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erfahren Sie auch etwas über weitere Zertifikate­typen wie zum Beispiel Index-, Discount- und Bonuszertifikate.

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