Hebelzertifikate

Beispiel: Der Down-and-Out-Call-Turbo von Vontobel auf die Feinunze Gold (CH 002 276 594 2) hat einen Basispreis von 425 Dollar und läuft noch bis Juni 2006. Der Goldpreis liegt bei 495,60 Dollar, das Zertifikat kostet 1,38 Euro (Stand 29. November). Es hat einen Hebel von 6: Steigt der Goldpreis um 10 Prozent, ­gewinnt der Anleger mit dem Turbo 60 Prozent. Auch Verluste werden vervielfacht. Bei 425 Dollar liegt die Knock-­out-Schwelle. Wenn der Goldpreis sie berührt, wird das Zertifikat wertlos.

Vorteil: Der Anleger kann hohe Gewinne erzielen, wenn seine Wette aufgeht.

Nachteil: Der Anleger kann seinen Einsatz komplett verlieren.

Tipps: Anleger sollten die Knock-out-Schwelle sorgfältig wählen. Je näher sie am aktuellen Preis liegt, desto riskanter wird es. Der Turbo Call von HSBC Trinkaus & Burkhardt mit einer Knock-out-Schwelle von 480 Dollar hat zwar einen Hebel von 22, sodass sich tolle Gewinnchancen ergeben. Doch der Goldpreis ist nur 3 Prozent vom Knock-out entfernt.

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