Rainbowzertifikate

Beispiel: Die Deutsche Bank bietet ein Rainbowzertifikat auf die Indizes Euro Stoxx 50, S  &  P 500 und auf Nikkei 225 an (DE 000 DB0 WYD 1). Die Rückzahlung richtet sich danach, welcher Markt zum Stichtag am 15. Oktober 2010 am besten gelaufen ist. Die Wertentwicklung des besten Marktes fließt zur Hälfte in die Rendite des Zertifikats ein, die des zweitbesten zu 30 Prozent und die des schlechtesten zu 20 Prozent.

Vorteil: Der Anleger profitiert vom „Hinterher ist man immer schlauer“-Prinzip.

Nachteil: Der schlechteste Markt fließt in die Wertentwicklung mit ein. Dividenden gibt es keine.

Spielarten: Mit dem Best-of-Rainbow-Zertifikat von Goldman Sachs können Anleger das Hinterher-schlauer-Prinzip auf verschiedene Anlageklassen anwenden (DE 000 GS8 TTY 4). Das Papier bezieht sich auf den Aktienindex Euro Stoxx 50, den Rohstoffindex GSCI Ultra Light Energy ER und einen Anteil am UBS Euroinvest Immobilienfonds. Für die Rendite des Zertifikats zählt nur der beste der drei Märkte.

Der Nachteil ist allerdings, dass Goldman Sachs die Wertentwicklung aus den Durchschnittssätzen bestimmter Stichtage rechnet. Das schmälert in den meisten Fällen die zu erwartende Rendite.

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