Ausgewählt, geprüft, bewertet

Mit den Angaben in unserer Tabelle kann ein Anleger ein Discount- oder Bonuszertifikat auf den deutschen Aktienindex Dax auswählen, das seiner Risikobereitschaft und seiner persönlichen Markteinschätzung entspricht.

Risikobereitschaft: Je nach Markteinschätzung unterscheiden wir hohe, mittlere und – nur bei optimistischer Markteinschätzung – niedrige Risikobereitschaft.

Verlustwahrscheinlichkeit: Die Zahl gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Verlust eintritt. Sie trifft keine Aussage über die Verlusthöhe. Für die Berechnung der Wahrscheinlichkeiten sind wir davon ausgegangen, dass sich der Dax in Zukunft ähnlich entwickelt wie in der Vergangenheit und haben eine durchschnittliche Rendite von 10 Prozent pro Jahr angesetzt sowie eine Schwankungsbreite von 20 Prozent pro Jahr.

Aktueller Stand des Dax: Anleger orientieren sich an der Spalte, die dem aktuellen Dax-Stand entspricht. Steht der Dax zwischen den angegebenen Punkteständen, wählen sie aus Sicherheitsgründen den nächst tieferen Stand.

Laufzeit: Wir unterscheiden ein und drei Jahre Laufzeit. Liegt die Laufzeit beispielsweise etwas über einem Jahr, erhöht sich die Verlustwahrscheinlichkeit geringfügig.

Markteinschätzung: Gemeint ist die persönliche Einschätzung der künftigen Kursentwicklung des Dax bis zur Fälligkeit des Zertifikats.

Discount: Die Zahl in Klammern gibt den fiktiven Stand des Dax an, der dem Kaufpreis entspricht. Ist das Bezugsverhältnis 100 : 1, kostet ein Discountzertifikat beim Stand von 5 700 Punkten 57 Euro. Der Abstand des fiktiven zum tatsächlichen Punktestand des Dax ist der Discount. Fällt der Dax unter den fiktiven Punktestand, macht der Anleger einen Verlust.

Barriere: Die Barriere ist die Sicherheitsschwelle. Erreicht der Dax sie, wird das Bonuszertifikat ausgeknockt. Der Anleger verliert seinen Bonus, das Zertifikat entwickelt sich anschließend wie der Basiswert, in diesem Fall der Dax.

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