Porträt: Discountzertifikate

Aufbau: Discountzertifikate beziehen sich auf einen Basiswert, Aktien, Aktienindizes oder Rohstoffe. Sie sind einfach aufgebaut: Der Preis für das Zertifikat liegt unter dem aktuellen Preis des Basiswerts, daher der Name Discount. Entscheidend für die Auswahl des passenden Papiers ist ein einziger Kurs, der Cap. Das ist der Höchstbetrag, der am Laufzeitende ausbezahlt wird. Liegt der Cap unter dem aktuellen Kurs des Basiswerts, ist das Papier relativ sicher. Liegt der Cap über dem aktuellen Kurs, sind die Risiken größer, die Chancen aber auch.

Beispiel: Der Dax steht aktuell auf 4 500 Punkten. Der Anleger kauft das Zertifikat für 35 Euro. Das Discountzertifikat hat ­einen Cap von 3 800 Punkten. Ein Jahr später steht der Dax nach einigem Auf und Ab wieder auf 4 500. Der Anleger ­erhält 38 Euro zurück und macht 3 Euro Gewinn. Fällt der Dax auf 3 600 Punkte, bekommt er nur 36 Euro. Steigt der Dax auf 5 000 Punkte, bleibt es bei 38 Euro.

Varianten: Discount Plus und Discount Plus Pro Zertifikate haben eine zusätzliche Sicherheitsschwelle. Wird sie nicht unterschritten, bekommt der Anleger auf jeden Fall den Höchstbetrag ausbezahlt, selbst wenn der Basiswert leicht verloren hat.

Dieser Artikel ist hilfreich. 939 Nutzer finden das hilfreich.