Besitzer von Altautos müssen sich nicht mit dem Zeitwert begnügen, sondern können für Reparaturen bis zu 130 Prozent des Zeitwertes veranschlagen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) kürzlich noch einmal bestätigt. Der Hintergrund: Besitzer von alten Autos werden bei schwereren Unfallschäden oft benachteiligt, weil die Versicherungen für Reparaturen nur den Zeitwert des Wagens herausrücken wollen. Für die infrage kommende Summe kann der Geschädigte die nötigen Reparaturen oft nicht bezahlen und auch kein vergleichbares Fahrzeug erwerben. Die Versicherung muss laut der neuen BGH-Entscheidung (Az: DAR 1999, 165) die Instandsetzungskosten bis zu 130 Prozent des Zeitwertes übernehmen.

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