Zeckenmittel für Menschen: So schützen Sie sich vor dem Zeckenbiss

Zeckenmittel für Hunde Test

Zecken übertragen auch auf den Menschen gefährliche Krankheiten. Deshalb: Vor dem Waldspaziergang mit einem guten Zeckenmittel einreiben! test zeigt, welche Mittel wirken.

Vor zwei Jahren haben wir Zeckenmittel für Menschen getestet. Das ernüchternde Ergebnis: 9 von 18 Sprays, Hautmilche oder Lotionen wirkten nicht. Immerhin: Viele „mangelhafte“ Produkte sind vom Markt ver­schwunden. Die vier „guten“ Bodyguards sind aber noch erhältlich. Vor allem gegen Borreliose ist ein wirksames Mittel nötig, denn für den Menschen gibt es keinen Borreliose-Impfstoff. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 40 000 Personen. Borreliose ist nicht regional begrenzt. Symptome: Die Haut rötet sich rund um den Einstich. Dann sofort zum Arzt! Auch Hirnhautentzündungen sind möglich. Antibiotika helfen, wenn man Borreliose früh erkennt. Seltener ist die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Sie ist regional begrenzt (Teile Süddeutschlands, Ost- und Nordeuropas, Karte: siehe Test „Zeckenmittel für Menschen“), schwer zu behandeln und manchmal tödlich. Es gibt Impfstoffe, auch für Kinder. Infos: www.rki.de, www.baxter.de, www.chiron-behring.de

Tipps: Vor einer Wanderreise in die betroffenen Gebiete den Arzt fragen, ob die Impfung sinnvoll ist. Beim Wandern freie Haut mit Zeckenschutz einreiben (nicht bei Kindern unter zwei Jahren). Geschlossene Schuhe und lange Hosen anziehen. Später Zecken suchen. Wenn Sie eine entdecken, am besten mit einer feinen Pinzette dicht an der Bissstelle fassen und langsam herausziehen.

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