Tipps

Zeckenmittel für Hunde Test

Scotch-Terrier Percy hat beim Test mitgemacht. Weil er im Gras öfter mal stehen bleibt, kriegt er eher viele Zecken.

Abends Zecken suchen. Die Zecken übertragen Borreliose-Erreger oft erst nach 12 bis 24 Stunden. Den Hund also abends immer absuchen.

Zeckenzange für den Hund. Zecken am Hund, die meist schon groß sind, sollten Sie dann sofort mit einer Zeckenzange entfernen, die zum Beispiel in Apotheken erhältlich ist. Die Zange dicht an der Bissstelle ansetzen, Zecke vorsichtig rausziehen. Eine feine Pinzette (wie zum Zupfen von Augenbrauen) eignet sich besser, wenn die Zecken noch klein und nicht so vollgesogen sind (das ist oft bei Menschen der Fall). Eine elektronische Zeckenzange ist völlig unbrauchbar.

Kein Öl, Klebstoff, Nagellack. Damit die Zecke keine Sekrete abgibt, die auch Krankheitserreger enthalten, sollten Sie mit ihr nicht experimentieren. Wichtig: Die Zecke nie am Hund oder Menschen zerdrücken!

Weg mit der Zeck. Wenn Sie sie vom Körper entfernt haben: Im Glas mit Alkohol abtöten, dann entsorgen.

Einsatz von Mitteln abwägen. Bekommt Ihr Hund schnell Zecken, etwa weil er langhaarig ist und herumstromert? Und sind im Auslaufgebiet sehr viele Zecken? Dann wäre ein wirksames Mittel zum Schutz des Hundes vor Krankheiten eher sinnvoll (siehe „Unser Rat“). Oder wird er sowieso nicht oft von Zecken befallen und Sie knuddeln viel mit ihm, finden die Zecken dabei und entfernen sie sofort? Dann sollten Sie eher auf Zeckenmittel verzichten.

Borreliose-Impfung. Sie ist umstritten, vor allem wegen möglicher Nebenwirkungen, und nur für gesunde und nicht für junge Hunde geeignet. Fragen Sie Ihren Tierarzt, ob die Impfung für Ihren Hund sinnvoll ist.

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