Schutz gegen Zecken: Halten Sie sich bedeckt

  • Auf dem Weg bleiben. Zecken lauern da, wo es feucht, warm und dunkel ist. Meiden Sie deshalb vor allem in Risiko­gebieten Unter­holz, hohes Gras und Gestrüpp. Dort sitzen die Tiere meist in Kniehöhe. Streift sie ein Mensch oder Tier, springen sie in Sekundenbruch­teilen auf ihr Opfer über.
  • Keine Angriffs­fläche bieten. Tragen Sie geschlossene Schuhe, Socken, lockere lange Hosen und lang­ärmelige Oberteile. Noch besser: die Hosen­beine in die Socken stecken – die Zecke muss dann die Kleidung hoch­krabbeln und ist vor allem auf heller Kleidung leichter zu finden.
  • Rasch handeln. Wenn Sie aus der freien Natur oder aus dem Garten kommen, suchen Sie sofort sich und Ihre Kleidung ab. Zecken stechen nicht sofort zu, sondern laufen zunächst auf dem Körper und den Kleidern umher, um eine geeignete Stelle für ihre Blutmahl­zeit zu finden.
  • Komplette Körperkontrolle. Schütteln Sie die Kleidung sorgfältig aus. Und machen Sie dann den totalen Bodycheck. Nur so spüren Sie auch jene Tiere auf, die sich schon fest­gesaugt haben. Kontrollieren Sie Achselhöhlen, Kniekehlen, Genital­bereich, Bauchnabel, aber auch Haar­ansatz und Nacken sowie hinter den Ohren.
  • Helfen Antize­cken­mittel? Sogenannte Repellents, die auf die Haut oder Kleidung aufgetragen werden, bieten einen zeitlich begrenzten Schutz. Im Test von 14 Sprays gegen Zecken und Mücken hielten die Besten die Blutsauger mindestens sechs Stunden auf Abstand. Allerdings bleiben Hautflächen unter der Kleidung oder den Haaren meist unbe­handelt. Deshalb sollten solche Mittel mit den oben genannten Maßnahmen kombiniert werden.

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