Zecken So schützen Sie sich vor FSME und Borreliose

Zecken - So schützen Sie sich vor FSME und Borreliose
Zecken­stiche verhindern. Die richtige Kleidung und Antize­cken­mittel schützen vor den Parasiten. © Getty Images

Zecken können Lyme-Borreliose und FSME (Hirnhaut­entzündung) über­tragen. 2021 werden viele Erkrankungen erwartet. Hier informieren wir über Zecken­gebiete und Impf­schutz.

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So nisten sich die Zecken ein

Video: Tipps gegen Zecken und Mücken

Zecken lauern wo es dunkel, feucht und warm ist

Sie liebt das milde Wetter des Frühsommers, ist aber auch bis September aktiv – tags­über laut Naturschutzbund Deutschland vor allem vormittags und am frühen Abend. Die Zecke Ixodes Ricinus, auch Gemeiner Holz­bock genannt, hasst Hitze und Trockenheit. Doch sie sitzt über­all dort, wo es dunkel, feucht und warm ist: im Gras, Gestrüpp, Laub oder Unter­holz. Ungefähr auf Kniehöhe harrt der Winzling dort aus, bis ein potenzieller Wirt vorbeikommt und ihn abstreift. Dass Zecken sich von Bäumen auf ihre Opfer fallen lassen, ist ein Märchen. Wenn Menschen leicht bekleidet in der Natur unterwegs sind, steigt ihr Risiko, mit Zecken in Kontakt zu kommen (So schützen Sie sich gegen Zecken).

Achselhöhlen, Kniekehlen, Genital­bereich

In Sekundenbruch­teilen krallen Zecken sich an ihren Opfern fest – ob in der Kleidung oder direkt auf der Haut. Sofort krabbeln sie los, um sich an feuchten Orten fest­zusaugen: in Achselhöhlen, Kniekehlen, dem Genital­bereich, aber auch Haar­ansatz und Nacken. Mit ihren scheren­artigen Mund­werk­zeugen reißt die Zecke die Haut ihres Wirts auf und senkt ihren Saug­rüssel hinein. Wird die Zecke nicht entfernt, labt sie sich über Stunden oder Tage am Blut ihrer Beute. Dabei kann sie auf die Größe einer Perle anschwellen. Die Zecke braucht das Blut, um sich zu entwickeln und fort­zupflanzen. Bevor­zugte Lieferanten sind Wirbeltiere, zudem Vögel und sogar Reptilien. Mit dem Blut ihrer Opfer saugen die Spinnentiere Erreger auf – die sie an den nächsten Wirt weitergeben können.

Biss oder Stich?

Macht der gemeine Holz­bock sich an der Haut von Mensch oder Tier zu schaffen, spricht man umgangs­sprach­lich oft vom „Zeckenbiss“. Eigentlich handelt es sich aber um einen Stich, weshalb der Begriff Zecken­stich korrekt ist. Wir verwenden hier beide Begriffe synonym.

Zecken kommen Jahre ohne Nahrung aus

Zecken sind laut Naturschutzbund Deutschland Nabu wahre Über­lebens­künstler. Mit einer einzigen Blutmahl­zeit könne eine Zecke sehr lange auskommen. Im Labor hätten Zecken, die vorher Blut gesaugt hatten, bis zu zehn 10 Jahre lang ohne weitere Nahrung über­lebt. In freier Natur lebe der Holz­bock im Durch­schnitt drei bis fünf Jahre.

Borreliose erkennen

Borreliose ist eine Infektions­krankheit, die die durch Bakterien der Gattung Borrelia ausgelöst wird. Diese sind in ganz Deutsch­land gefähr­lich. Die mit Abstand häufigste Variante ist die Lyme-Borreliose. Die Bakterien leben im Darm der Zecke. Sie gelangen erst etwa 12 bis 24 Stunden, nachdem sich der Holz­bock fest­gesaugt hat, über seine Ausscheidungen in den Wirts­körper. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht.

Tipp: Suchen Sie sich nach einem Aufenthalt in der Natur deshalb unbe­dingt gründlich ab (So schützen Sie sich gegen Zecken).

Nur wenige Zecken über­tragen Krankheiten

Die gute Nach­richt: Wer einen Zeckenbiss hat, wird nicht auto­matisch krank. Experten wie die Forscher vom Robert-Koch-Institut in Berlin rücken die Gefahr in die richtige Perspektive: Borreliose trifft nur ungefähr 5 Prozent der Personen, die von einer Zecke gestochen wurden. Nur etwa 1 Prozent dieser Infizierten entwickelt wiederum Krank­heits­symptome. Laut der aktuellen Versorgungsatlas-Studie wird bei schät­zungs­weise 300 000 Kranken­versicherten in Deutsch­land eine Infektion fest­gestellt. Pro 100 000 Versicherter sind das weniger als 0,5 Prozent. Die Studie basiert auf bundes­weiten Abrechnungs­daten gesetzlich Versicherter. Experten befürchten, dass künftig mehr Menschen erkranken – auch weil aufgrund des Klimawandels milde Winter die Zecken-Saison verlängern. In Berlin und Brandenburg etwa steigen die Borreliose-Fall­zahlen.

Symptome für Borreliose – von Wanderröte bis Lähmungen

Frühe Symptome. Typisches Anzeichen einer Borreliose ist die sogenannte Wanderröte. Dabei handelte es sich um einen Flecken an der Einstich­stelle, der sich Tage bis Wochen nach dem Biss noch ringförmig auf einen Durch­messer von mehr als fünf Zenti­meter ausbreiten kann. Bis zu sechs Wochen später können noch grippe­ähnliche Symptome oder Abge­schlagenheit als Folgen des Zeckenbisses auftreten.

Antibiotika helfen. Lautet die ärzt­liche Diagnose Borreliose, erhalten die Patienten in der Regel ein Antibiotikum. Es verhindert, dass sich die Bakterien weiter im Körper ausbreiten. Die Krankheit kann dann abheilen.

Schwere Verläufe. Ohne eine erfolg­reiche Antibioti­kabehand­lung ist das Risiko für schwere Verläufe größer: Dann entwickeln etwa 3 von 100 Borreliose-Patienten eine sogenannte Neuroborreliose, berichtet das unabhängige Portal gesundheitsinformation.de. Dabei befallen die Bakterien Nerven oder das Gehirn, Lähmungs­erscheinungen oder Hirnhaut­entzündungen können die Folge sein. Bei 2 Prozent der Patienten kann sich auch eine Lyme-Arthritis bilden. Dabei infizieren die Bakterien Gelenke, die sich entzünden. Sehr selten treten Herz­probleme als Folge auf.

Tipp: Gehen Sie bei Verdacht auf Borreliose zu einem Arzt oder einer Ärztin. Die Fachleute werden sie unter­suchen und gegebenenfalls Ihr Blut auf Borrelien prüfen. Hier erfahren Sie, wie die Arznei­mittel­experten der Stiftung Warentest verschiedene Antibiotika bewerten.

FSME – wo Gefahr droht und Impfen klug ist

Besonders gefähr­liche Erreger sind die FSME-Viren. Sie können eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen. Die Symptome der Krankheit reichen von Kopf­schmerzen über Lähmungen bis hin zu lebens­gefähr­lichen Hirnhaut­entzündungen.

RKI meldet für 2020 Rekord­zahl an FSME-Erkrankungen

Die Zahl der Infektionen schwankt von Jahr zu Jahr, doch die Tendenz zeigt insgesamt nach oben. 2020 wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 704 FSME-Erkrankungen über­mittelt – knapp 58 Prozent mehr als 2019 und der höchste Wert seit Beginn der Daten­erfassung im Jahr 2001.

Für 2021 erneut viele FSME-Fälle zu erwarten

Für 2021 erwartet Franz Rubel vom Wiener Veterinärmedizi­nischen Institut „das zweit­höchste FSME-Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“. Der Experte für Infektions­krankheiten und Klimawandel hat ein Modell entwickelt, um die Zeckendichte vorherzusagen. Dabei stützt er sich unter anderem auf Temperatur­werte und Zecken-Populations­zahlen des Nationalen Konsiliar­labors für FSME, das die Bundes­wehr betreibt und das auch dem RKI zuarbeitet.

0,1 bis 5 Prozent der Zecken tragen das Virus in sich

FSME über­tragen eher wenige Zecken: Selbst in Risiko­gebieten tragen im Mittel nur 0,1 bis 5 Prozent der Zecken das Virus in sich. Und nur ein Teil der infizierten Personen entwickelt Anzeichen einer Hirnhaut­entzündung (Meningitis). Sie zeigen sich ein bis zwei Wochen nach dem Stich.

169 Kreise gelten als FSME-Risiko­gebiete - Impfung empfohlen

Eine Impfung empfiehlt das RKI für Deutsch­land derzeit nur für FSME-Risiko­gebiete. In Deutsch­land ist ihre Anzahl im Berichts­jahr 2020 auf 169 Kreise angewachsen – 2019 waren es fünf Kreise weniger. Neu hinzugekommen sind in Bayern der Land­kreis Dillingen an der Donau, in Hessen der Land­kreis Fulda, in Thüringen der Land­kreis Weimarer Land, in Sachsen der Land­kreis Mittel­sachsen und in Sachsen-Anhalt der Stadt­kreis Dessau-Roßlau.

Bemerkens­wert: Dessau-Roßlau grenzt nicht an bekannte Risiko­gebiete. Das gilt auch für den Land­kreis Emsland in Nieder­sachsen, den das RKI seit 2019 als betroffene Region einstuft. Die meisten Risiko­gebiete liegen weiterhin eher im Süden Deutsch­lands, vor allem in Bayern und Baden-Württem­berg.

Zecken - So schützen Sie sich vor FSME und Borreliose
Die Karte des RKI zeigt FSME-Risikogebiete in Deutschland (Basis: FSME-Erkrankungen in den Jahren 2002-2020, die dem RKI über­mittelt wurden, n=6098; Stand: 18. Januar 2021). Für 169 Kreise in Deutsch­land sind Impfungen empfohlen. © Quelle: www.rki.de

Erderwärmung begüns­tigt Zecken

Dass der FSME-Erreger Richtung Norden und Westen vordringt, führt die Parasitologin Ute Macken­stedt von der Universität Hohen­heim bei Stutt­gart unter anderem auf die Erderwärmung zurück. Steigen die Temperaturen über null Grad, werden sie lang­sam aktiv. Weiterhin werden deshalb die meisten FSME-Erkrankungen in den wärmeren Monaten von Mai bis Oktober gemeldet.

Corona-Pandemie treibt Menschen in FSME-Gebiete

Als mögliche Gründe für den starken Anstieg der FSME-Zahlen nennt Macken­stedt unter anderem ein durch die Corona-Pandemie verändertes Frei­zeit­verhalten. In der Pandemie hätten Menschen mehr Zeit in der heimischen Natur und in FSME-Risiko­gebieten verbracht.

Dazu kann auch der heimische Garten gehören: Macken­stedt und ihre Mitarbeiter suchen seit 2014 rund 100 Gärten im Groß­raum Stutt­gart regel­mäßig nach Zecken ab. Abhängig von der Witterung entdeckten sie bereits im Februar aktive Tiere. Eine weitere Erkennt­nis der Forscher: Zecken finden sich immer häufiger in Gärten, einge­schleppt durch Vögel, Wild und Haustiere.

Zecken-Impfung gegen FSME: In Risiko­gebieten zahlt die Kasse

Die Krankenkassen über­nehmen die Impf­kosten für Einwohner deutscher Risiko­gebiete, zum Teil auch für Reisende.

Tipp: Fragen Sie wegen einer Kosten­über­nahme am besten Ihre Kranken­versicherung. Über Extra­leistungen der Versicherungen zu Impfungen informiert unser Krankenkassenvergleich.

Auch bei Auslands­reisen empfiehlt sich eine Impfung

Das RKI empfiehlt die FSME-Impfung auch für Reisen in bestimmte Länder. Dazu gehören beispiels­weise Österreich, Tschechien, Polen, Litauen, Lett­land, Estland, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finn­land.

Drei Spritzen bei Zecken-Impfung notwendig

Auch die Arznei­mittel­experten der Stiftung Warentest empfehlen die Impfung gegen Zecken für Kinder und Erwachsene, die sich vorüber­gehend oder dauer­haft in FSME-Gebieten aufhalten und viel Zeit in der Natur verbringen.

Grund­immunisierung. Sie besteht aus drei Impfungen: Die ersten beiden Dosen werden normaler­weise im Abstand von ein bis drei Monaten gegeben – ein Schutz besteht frühestens 14 Tage nach der zweiten Impfung. Zur lang­fristigen Vorbeugung muss fünf bis zwölf Monate später noch einmal geimpft werden. Einen relativ kurz­fristigen Schutz bietet in Ausnahme­fällen ein Schnell­schema zur Grund­immunisierung.

Auffrischung. Abhängig davon, wie alt die geimpfte Person und wie stark der Impf­stoff ist, raten die Impf­experten der Stiftung Warentest, die Immunisierung bei weiterer Gefahr alle drei bis fünf Jahre nach­zuholen.

Neue Zeckengattung in Deutsch­land

Für Aufsehen sorgten in Deutsch­land in den vergangenen Jahren Funde von Hyalomma-Zecken. Vermutlich wurden die aus Afrika, Asien und Südeuropa stammenden Tiere von Vögeln einge­schleppt. Diese Zecken sind größer als die einheimischen und fallen durch gestreifte Beinchen auf. Teil­weise können diese Zecken Fleck­fieber-Erreger (Rickett­sien) enthalten – aber derzeit immerhin noch keine anderen tropischen Krank­heits­erreger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Uni Hohenheim. Der Bericht informiert auch über die Ausbreitung der Braunen Hunde­zecke.

Tipp: Sie suchen nach einem Mittel gegen Zecken? Im Test von 14 Sprays gegen Zecken und Mücken hielten die Besten die Blutsauger mindestens sechs Stunden auf Abstand. Allerdings bleiben Hautflächen unter der Kleidung oder den Haaren meist unbe­handelt.

So schützen Sie sich gegen Zecken

Das Beste ist, sich gar nicht erst stechen zu lassen. Schützen Sie sich also gut vor den Mini-Vampiren – mit der richtigen Kleidung und mit Mitteln zur Zeckenabwehr. Hier fassen wir die wichtigsten Tipps zusammen.

Auf dem Weg bleiben

Zecken lauern da, wo es feucht, warm und dunkel ist. Meiden Sie deshalb vor allem in Risiko­gebieten Unter­holz, hohes Gras und Gestrüpp. Dort sitzen die Tiere meist in Kniehöhe. Streift sie ein Mensch oder Tier, springen sie in Sekundenbruch­teilen auf ihr Opfer über.

Keine Angriffs­fläche bieten

Tragen Sie geschlossene Schuhe, Socken, lockere lange Hosen und lang­ärmelige Oberteile. Noch besser: die Hosen­beine in die Socken stecken – die Zecke muss dann die Kleidung hoch­krabbeln und ist vor allem auf heller Kleidung leichter zu finden.

Zeckenbefall? Rasch handeln!

Wenn Sie aus der freien Natur oder aus dem Garten kommen, suchen Sie sofort Ihren Körper und Ihre Kleidung ab. Zecken stechen nicht sofort zu, sondern laufen zunächst umher, um eine geeignete Körper­stelle für ihre Blutmahl­zeit zu finden.

Kleider ausschütteln

Zecken können sich in Kleidern verstecken, bevor sie sich später auf der Haut nieder­lassen. Schütteln Sie daher nach Aufenthalten in der Natur Ihre Kleidung gründlich aus.

Körper komplett absuchen

Unter­suchen Sie gründlich Ihre gesamte Körperfläche. Nur so spüren Sie auch jene Tiere auf, die sich schon fest­gesaugt haben. Kontrollieren Sie Achselhöhlen, Kniekehlen, Genital­bereich, Bauchnabel, aber auch Haar­ansatz und Nacken sowie den Bereich hinter den Ohren. Achten Sie dabei auch auf die milli­meter­kleinen Nymphen, den Zecken­nach­wuchs.

Antize­cken­mittel im Test

Sogenannte Repellents, die auf die Haut oder Kleidung aufgetragen werden, bieten einen zeitlich begrenzten Schutz gegen Zecken. Im Zeckenmittel-Test der Stiftung Warentest hielten die Besten von 14 Antiz­ecken- und Antimü­cken­mittel die Blutsauger mindestens sechs Stunden auf Abstand. Allerdings bleiben Hautflächen unter der Kleidung oder den Haaren meist unbe­handelt. Deshalb sollten solche Mittel mit den oben genannten Maßnahmen kombiniert werden.

So entfernen Sie Zecken richtig

Handeln Sie schnell

Entdecken Sie eine Zecke, entfernen Sie den Blutsauger möglichst rasch. Hat er nicht länger als zwölf Stunden auf Ihnen gesessen, ist die Wahr­scheinlich­keit gering, dass Borreliose über­tragen wurde. Der FSME-Erreger wird mit dem Speichel der Zecke über­tragen und infiziert das Opfer sofort.

Mit Karte, Zange oder Pinzette

So lassen sich Zecken einfach entfernen: Greifen Sie das Tier mit Pinzette oder Zange möglichst dicht über der Haut und ziehen Sie es vorsichtig heraus. Leichtes Drehen hilft. Nicht quetschen! Eine spezielle Zeckenkarte schieben Sie mit Druck auf die Haut an die Zecke heran und diese dann heraus. Sie können die Zecke auch vorher mit Vereisungs­spray betäuben, sie lässt sich so leichter abziehen.

Zecken - So schützen Sie sich vor FSME und Borreliose
In der Zange. Die Zecke mit Pinzette oder Zange weit unten am Kopf greifen und heraus­ziehen. © Thinkstock

Keinesfalls Klebstoff oder Öl

Benutzen Sie kein Öl, um die Zecke zu ersti­cken! Ein auf diese Art gestresster Holz­bock sondert vermehrt Speichel ab, das Infektions­risiko steigt. Bleibt der Stechrüssel in der Haut zurück, birgt das meist keine Gefahr. Sie können ihn vom Arzt entfernen lassen.

Stich­stelle desinfizieren

Nach Einschät­zung der Arznei­mittel­experten der Stiftung Warentest eignen sich dafür zum Beispiel folgende Mittel:

  • Sepso J Lösung mit dem Wirk­stoff Povidon-Jod für etwa 3,70 Euro für 10 Milliliter. Povidon-Jod wirkt abtötend auf Bakterien, Pilze (einschließ­lich deren Sporen) und Viren. Achtung: Nicht anwenden, wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion vorliegt.
  • Octenisept für etwa 3 Euro für 15 Milliliter, ist eine Kombination des Antiseptikums Octenidin mit dem Alkohol Phenoxyethanol. Das Mittel tötet viele Bakterien und Pilze ab sowie einige Viren.

Tipp: Mehr zum Thema in unserem Special Was Wunden gut desinfiziert und pflegt.

Dieses Special wird regel­mäßig aktualisiert. Jüngstes Update: 24. August 2021.

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