Zecken lieben den Sommer – und laben sich an Blut. Sie übertragen womöglich Krankheiten, vor allem Borreliose mit Gelenk- oder Nervenleiden. Deren Erreger leben in Nordamerika und Asien sowie in Europa, auch in ganz Deutschland. Etwa ein Prozent aller Zeckenopfer bekommt Borreliose. Noch seltener übertragen Zecken FSME-Viren, die Gehirnentzündung auslösen können. Hoch ist das Risiko im Baltikum, in Österreich, Tschechien und Süddeutschland, dort vor allem in Bayern und Baden-Württemberg. Es gibt eine Impfung gegen FSME, die aber nicht gegen Borreliose wirkt und erst nach einigen Wochen schützt.

Tipp: Wer in Risikoregionen fährt, sollte sich bei naturnahen Aktionen bedeckt halten – mit langen Ärmeln und Hosen, über die Knöchel gezogenen Socken, festen Schuhen. Tragen Sie auf freie Haut Mücken- und Zeckenschutz auf, etwa mit Icaridin. Suchen Sie sich regelmäßig nach Zecken ab, entfernen Sie sie per Pinzette. Gehen Sie zum Arzt, wenn ein roter Hautfleck auftritt und ringförmig wächst – das weist auf Borreliose hin.

Dieser Artikel ist hilfreich. 100 Nutzer finden das hilfreich.