Zahn­zusatz­versicherung Analyse

Eine Keramikkrone für 500 Euro, ein Implantat für über 3 000 Euro – Zahn­ersatz ist teuer. Wer aufwendigere und schönere Lösungen will als die Stan­dard­versorgung der gesetzlichen Krankenkassen, muss einen Groß­teil der Kosten selbst tragen. Eine private Zahn­zusatz­versicherung kann daher sinn­voll sein. Die unzäh­ligen Angebote unterscheiden sich stark. Die Stiftung Warentest ermittelt die für Sie güns­tigste und am besten geeignete Police – nach Ihren individuellen Vorgaben.

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AnalyseZahn­zusatz­versicherung13.08.2018
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Krone, Inlay, Implantat: Wie viel zahlt die Zusatz­versicherung?

Die Unterschiede zwischen einzelnen Zahn­zusatz­versicherungen sind riesig: Für ein rund 3 800 Euro teures Implantat zahlen manche Versicherer nur etwa 200 Euro, andere tragen sämtliche Kosten, die die gesetzliche Krankenkasse nicht über­nimmt. Auch bei den Preisen unterscheiden sich die Zusatz­policen enorm: Die Monats­beiträge reichen von knapp 5 bis über 60 Euro – je nach Leistung und Alter des Kunden.

Für wen lohnt sich der Abschluss einer privaten Zahn­zusatz­versicherung?

Eine private Zahn­zusatz­versicherung lohnt sich für Sie vor allem dann, wenn Ihnen die von der Krankenkasse bezu­schusste Regel­versorgung nicht reicht. Wollen Sie zum Beispiel statt der vorgesehenen Metall­krone die schönere Lösung aus Keramik, kann das teuer werden. An den Zusatz­kosten beteiligt sich die Kasse nämlich nicht. Wenn Sie dagegen mit der kostengüns­tigen Stan­dard­lösung, der Regel­versorgung, zufrieden sind, brauchen Sie nicht unbe­dingt eine Versicherung, weil Ihr Eigen­anteil dann geringer ist. Sie kann aber hilf­reich sein, falls mehrere Ihrer Zähne in kurzer Zeit saniert werden müssen.

Vergleich Zahn­zusatz­versicherung – die Vorteile

Über­sicht­lich und individuell. Wir ermitteln güns­tige Zahn­zusatz­versicherungen genau für Ihren Bedarf. Sie können Vorgaben zum gewünschten Versicherungs­schutz machen und einstellen, wie viel Sie im Monat maximal ausgeben wollen. Wir finden die für Sie geeigneten Tarife und nennen Ihnen die aktuellen monatlichen Beiträge für Ihr Alter. Sie erhalten eine Liste mit allen Leistungen im Über­blick.

Umfassend und aktuell. Unsere Daten­bank wird monatlich aktualisiert und enthält Angebote nahezu aller Versicherer, die in Deutsch­land Zahn­zusatz­policen anbieten.

Unabhängig und fair. Einige Portale im Internet bieten kostenlose Vergleiche von Zahn­zusatz­versicherungen an. Unsere Auswertung hingegen kostet 7,50 Euro. Grund: Die Stiftung Warentest vermittelt keine Verträge und erhält keine Provisionen. Wir treffen keine Vorauswahl und blenden keine Anbieter aus. Und natürlich geben wir Ihre Adresse und andere persönliche Daten nicht an Versicherungs­gesell­schaften oder Vermittler weiter.

Informativ und hilf­reich. Wenn Sie den Vergleich frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf das PDF zum aktuellen Test Zahn­zusatz­versicherungen – mit vielen weiteren Infos und geld­werten Tipps zum Thema Zahn­ersatz.

Alle Zahn­zusatz­versicherungen im Vergleich einzeln abschließ­bar

Die Stiftung Warentest hat Zahn­zusatz­versicherungen aller Versicherer auf dem deutschen Markt untersucht, deren Angebote grund­sätzlich allen gesetzlich Kranken­versicherten offen­stehen. Alle Tarife im Test sind „Einzel­policen“: Sie erstatten ausschließ­lich Kosten für Zahn­ersatz und andere zahn­ärzt­liche Leistungen. Angebote, die auch für Heilpraktiker­kosten aufkommen oder eine Auslands­reisekranken­versicherung enthalten, sind in diesem Vergleich nicht enthalten. Wenn Sie an solchen Policen interes­siert sind, finden Sie alles Wissens­werte in unserem Test Heilpraktiker, Brille, Zahnersatz. Für wen lohnt sich eine Zusatzversicherung?

Nicht zu lange warten

Eine Zahn­zusatz­versicherung schließen Sie am besten ab, solange die Zähne noch weit­gehend in Ordnung sind. Denn für Schäden, die bei Vertrags­schluss bereits da sind, zahlen die Versicherer normaler­weise nicht. Außerdem sind die Leistungen in den ersten Jahren begrenzt. Das spricht dafür, eine solche Versicherung am besten mit etwa Mitte 30, Anfang 40 abzu­schließen, denn statistisch gesehen wird Zahn­ersatz ab dann häufiger nötig. Sie können mit unserem Vergleichs­rechner aber auch die Beitrags­höhe für Kinder und Senioren ermitteln – Sie müssen dafür nur die entsprechenden Geburts­daten eingeben. Gut zu wissen: Falls Sie gleich die ganze Familie versichern wollen, können Sie die Analyse für bis zu zehn verschiedene Geburts­daten nutzen.

So finden Sie die besten Angebote für sich und Ihre Familie

Sehr gute Versicherungen müssen nicht die teuersten sein. Wenn Sie unseren Vergleichs­rechner nutzen, können Sie zwischen den Leistungs­profilen Basis, Komfort und Premium wählen oder alle Vorgaben individuell selbst einstellen. Die ange­zeigten Ergeb­nisse können Sie nach verschiedenen Kriterien sortieren oder filtern. Wie Sie den Rechner bedienen und wann welches Leistungs­profil für Sie richtig ist, erklären wir in unseren FAQ zum Vergleichsrechner Zahnzusatzversicherung – und in folgendem Video.

Video: So einfach funk­tioniert unser Vergleichs­rechner

Versicherung wechseln ist einfach

Auch wenn Sie bereits eine Zusatz­versicherung haben, kann unsere Analyse für Sie nützlich sein. Heute gibt es viel mehr sehr gute Angebote als noch vor fünf oder gar zehn Jahren. Wenn Ihr Vertrag schon älter ist, haben Sie wahr­scheinlich nicht die beste Zahn­zusatz­versicherung. Zu jedem Tarif aus unserem Vergleich gibt es ein PDF mit einer ausführ­lichen Beschreibung aller Leistungen – so können Sie rasch heraus­finden, wo Sie sich verbessern können und was Sie das kostet. Sie können auch gezielt nach Angeboten Ihres derzeitigen Versicherers suchen. Bei einem Wechsel inner­halb derselben Versicherungs­gesell­schaft behalten Sie nämlich die im alten Vertrag erworbenen Rechte. Wird in den ersten Jahren nach dem Wechsel eine Behand­lung nötig, könnten Sie diese beginnen, ohne dass erneut Warte­zeiten gelten.

Wenn die Zähne schon kaputt sind ...

Oft kommen Patienten erst nach einem Zahn­arzt­besuch auf die Idee, noch schnell eine Versicherung abzu­schließen, bevor die Behand­lung beginnt. Dafür leisten die Versicherer in der Regel nichts. Sobald der Zahn­arzt ein Problem diagnostiziert hat, gilt die Behand­lung bereits als begonnen. Das ist selbst dann der Fall, wenn der Zahn­arzt noch keinen Heil- und Kostenplan erstellt hat.

... und der Versicherer Sie ablehnt

Ein besonderer Fall liegt vor, wenn die Zähne momentan zwar noch in Ordnung sind, die Notwendig­keit einer Behand­lung aber absehbar ist – zum Beispiel wegen einer bevor­stehenden Krebs­behand­lung, die zu Zahn­verlust führen kann. Fragt der Versicherer im Antrag nach solchen Erkrankungen, müssen Sie wahr­heits­gemäß antworten – auch wenn der Versicherer Sie dann vielleicht ablehnt. Versuchen Sie es in solchen Fällen besser über einen Versicherungs­makler oder einen unabhängigen Versicherungs­berater, der für Sie bei mehreren Gesell­schaften anfragt. Doch auch in diesem Fall gilt: Erst den Vergleichs­rechner nutzen, dann zum Makler!

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