Krankenhaus: Chefarzt und Einbettzimmer

Mit einer stationären Zusatzversicherung sichern sich Kassen­patienten eine First-Class-Versorgung im Krankenhaus.

Eine stationäre Zusatzpolice kann se­parat abgeschlossen werden. Kassenmitglieder genießen damit den gleichen Standard wie Privatpatienten: Chefarztbehandlung, Ein- oder Zweibettzimmer, freie Krankenhauswahl. Doch die Preisunterschiede sind enorm: Günstige Verträge gibt es schon zum halben Preis eines teuren – und das bei ähnlichen Leistungen. Mit unserem Computerservice finden Sie gute Angebote.

Zimmer: Zweibetttarife sind etwa 25 Prozent billiger als Einzelzimmertarife.

Honorare: Einige Verträge erstatten maximal das 3,5-Fache der Gebührenordnung. Doch gesuchte Professoren nehmen deutlich mehr. Wir raten daher zu Verträgen ohne Begrenzung.

Krankenhaus: Der Tarif sollte unbedingt die Option „freie Krankenhauswahl“ enthalten. Dann können Sie sich bundesweit eine Klinik aussuchen. Die Tür zu Privatkliniken bleibt Kassenpatienten aber auch mit Police weiterhin verschlossen – außer sie zahlen den Kassenanteil der Rechnung selbst.

Chefarzt: Achten Sie darauf, dass die „Wahlleistung Arzt“ im Tarif festgeschrieben ist. Bei Kassenpatienten wird der Chefarzt nur dann hinzugezo­gen, wenn sein Können wegen einer besonders schweren oder seltenen Erkrankung unbedingt erforderlich ist.

Kündigung: Der Versicherer darf den Vertrag in den ersten drei Jahren kün­digen, zum Beispiel wenn der Kunde hohe Kosten verursacht. Wir raten zu Tarifen, in denen der Versicherer darauf verzichtet.

Ersatz-KHT: Nicht alle Krankenhäuser bieten Einbettzimmer. Einige Tarife sehen eine Erstattung für den Fall vor, dass kein Einbettzimmer vorhanden oder keins mehr frei ist.

Beitrag: Private Versicherer kalkulieren nach Risiko. Je jünger und gesünder ein Antragsteller ist, desto günstiger ist der Beitrag – und umgekehrt.

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