Zahnspangen Meldung

Eltern, die in diesem Jahr für ihre Kinder eine Zahnspangen-Behandlung wünschen, sollten sich vorher an Kieferorthopäden oder die Patientenberatung einer Verbraucherzentrale wenden. Denn die Kassen zahlen nicht mehr in jedem Fall. Neue Richtlinien schreiben vor, dass ein medizinisch notwendiger Behandlungsbedarf vorab festgestellt und schriftlich bestätigt werden muss. Eine Einteilung in Schweregrade von 1 bis 5 soll das erleichtern: Grad 1 bis 2 sind kosmetische Korrekturfälle, die nicht von der Kasse erstattet werden. Da Wachstum und Zahnwechsel nicht vor schwerwiegenderen Zahnfehlstellungen schützen, gilt eine Ablehnung der Kostenübernahme nicht als endgültig. Bei Fehlstellungen (Grad 3 bis 5) trägt die Kasse die Kosten.

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