Tipps zum Putzen

  • Morgens und abends. Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich gründlich mit einer Zahn­creme mit sehr guter Karies­prophylaxe. Zwei Minuten sind das Minimum, sonst wirkt das Fluorid nicht ausreichend.
  • Mit System. Reinigen Sie alle Zahn­flächen – Vorderseite, Rück­seite sowie Kauf­lächen. Am besten legen Sie sich eine bestimmte Reihen­folge fest, die Sie immer einhalten. Putzen Sie schwierige Stellen zuerst, wenn Sie am meisten moti­viert sind. Beginnen Sie zum Beispiel oben rechts und putzen Sie die Innenflächen kontinuierlich bis oben links. Danach sind die Außenflächen dran. Wieder­holen Sie das Ganze mit der unteren Zahnreihe und putzen Sie abschließend die oberen und unteren Kauf­lächen. Wie es mit manuellen und auch elektrischen Zahnbürsten am besten geht zeigt auch das Video:

So putzen Sie richtig.

  • Im richtigen Winkel. Gerade horizontales Hin- und Herschrubben kann Zahn­fleisch und Zahnhälse schädigen. Zahn­ärzte empfehlen daher meist die sogenannte Bass-Methode, bei der die Bürste im 45-Grad-Winkel am Zahn­fleisch­saum angelegt wird. Danach zuerst die Beläge mit rüttelnden Bewegungen lockern und diese von rot nach weiß ausfegen, also vom Zahn­fleisch zur Zahn­krone. Auf diese Weise die Zahnreihe abschnitts­weise putzen. Für die Innenseite der Vorderzähne bietet es sich an, die Bürste aufrecht zu halten. Mit rüttelnden Bewegungen abschließend auch die Kau­flächen putzen. Durch das Rütteln gelangen die Borsten auch in die Zahn­zwischenräume.
  • Zum richtigen Zeit­punkt. Warten Sie 30 Minuten mit dem Zähneputzen, wenn Sie säurehaltige Lebens­mittel wie Obst gegessen haben. Die Säure greift den Zahn­schmelz an und macht ihn weicher. Wer jetzt direkt zur Bürste greift, trägt auch ein Stück weit Schmelz mit ab.
  • Nicht zu kraft­voll. Auch zu starkes Putzen kann die Zähne schädigen. Um ein richtiges Gefühl dafür zu bekommen, drücken Sie mit Ihrer Zahnbürste auf eine Küchen- oder Briefwaage bis sie 150 Gramm anzeigt. Stärker sollte der Druck, den die Zahnbürste auf Ihre Zähne ausübt, nicht sein.
  • Zahn­zwischenräume. Einmal am Tag sollten Sie die Zahn­zwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürst­chen reinigen. Wie das geht, zeigt das Video:

So reinigen Sie die Zahn­zwischenräume.

  • Bei Mund­geruch. Wer täglich den Zungenrü­cken reinigt – mit einem Zungen­reiniger aus der Apotheke oder einem umge­drehten Teelöffel –, kann bei Mund­geruch viel bewirken.
  • Zum Zahn­arzt. Gehen Sie zweimal jähr­lich zur Kontroll­unter­suchung beim Zahn­arzt und zusätzlich zur professionellen Zahnreinigung.
  • Weiße Zähne. Wer sich weißere Zähne wünscht, sollte in Zahnpasten mit spezieller Weiß-Auslobung nicht zu große Hoff­nung stecken. Sie entfernen zwar Verfärbungen von der Zahn­oberfläche oftmals erfolg­reich, können die Zähne aber nicht über den eigentlichen Natur­farbton hinaus aufhellen. Mehr dazu erfahren Sie im Video:

Verfärbte Zähne weiß machen – so geht´s.

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