Amalgam-Kritiker haben dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte vorgeworfen, den Quecksil­beranteil von Amalgam in einer Infoschrift zu verschleiern. Der Quecksilberanteil von Amalgam betrage nicht 3 Prozent, sondern rund 50 Prozent. Broschürentext: „Amalgame entstehen durch das Vermischen von jeweils etwa 50% eines Legierungspulvers und Quecksilber zu einer plastischen Masse ... in Deutschland (wird) seit 1992 empfohlen ... gamma-2-freie Amalgame zu verwen­den. ... (es) enthält mindestens 40% Silber, maximal 32% Zinn, maximal 30% Kupfer, maximal 3% Quecksilber und maximal 2% Zink.“

Fakt ist: Das Legierungspulver wird vom Zahnarzt mit hochreinem Quecksilber im Verhältnis 1 : 1 gemischt. Ergebnis: Amalgame haben einen Quecksilbergehalt zwischen etwa 47 und 55 Prozent. Mehr als 17 000 Studien gegen Amalgam existieren inzwischen. In Schweden und den USA gibt es Initia­tiven, Amalgam wegen vermuteter Störungen und Erkrankungen zu verbieten.

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