Zahnfüllungen Meldung

Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse behauptet in einer Broschüre, sie übernehme, abgesehen vom Zahnersatz, "die vollen Kosten einer zahnärztlichen Behandlung". Also auch Kunststofffüllungen statt Amalgam?

Erst auf Nachfrage räumt die DAK ein, dass diese teurere Behandlung nur bei den sichtbaren vorderen Zähnen bezahlt wird. Weiter hinten im Gebiss sind allenfalls Amalgamfüllungen erstattungsfähig. Wer hier Kunststoff will, muss selbst zahlen (etwa 120 Mark).

Die Barmer Ersatzkasse verspricht wiederum volle Kostenübernahme für "vertragszahnärztliche" Behandlung und die Handelskrankenkasse für "kassenübliche" Versorgung ("ohne Wenn und Aber und ohne Ausnahme").

Dass es doch eindeutiger geht, beweist aber zum Beispiel die Gmünder Ersatzkasse: Sie weist eindeutig darauf hin, dass sie aufwendigere Füllungen nur "bis zur Höhe der Kosten der preisgünstigeren Materialien" wie Amalgam bezahlt.

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