Tipps

Kostenplan kopieren. Kopieren Sie den Heil- und Kostenplan, bevor Sie ihn bei der Krankenkasse einreichen. Er enthält die geplanten Maßnahmen und die voraus­sicht­lichen Kosten. Wenn es Probleme gibt, können Sie die Behand­lung im Nach­hinein besser nach­voll­ziehen.

Zweitmeinung einholen. Sind Sie unsicher, ob Ihr Zahn­arzt die richtige Versorgung vorschlägt, fragen Sie einen anderen Zahn­arzt Ihrer Wahl. Unter­suchung und Kosten­vor­anschlag sind für Kassenpatienten kostenlos, Privatpatienten müssen meist ein Honorar zahlen. Die Kassenzahn­ärzt­lichen Vereinigungen und die Kassenzahn­ärzt­liche Bundes­ver­einigung bieten in ihren Patientenberatungen auch eine kostenlose „Zahn­ärzt­liche Zweitmeinung“ an. Die Beratungs­stelle in Ihrer Nähe finden Sie im Internet unter www.zahnarzt-zweitmeinung.de.

Krankenkasse fragen. Informieren Sie sich bei Ihrer Kasse, was sie zusätzlich zu den gesetzlichen Leistungen über­nimmt. Ein Beispiel: Viele Zahn­arzt­praxen bieten eine professionelle Zahn­reinigung an – für ein voll­ständiges Gebiss mit allen Weis­heits­zähnen kostet die Prophylaxe seit 2012 rund 115 Euro. Viele Kassen über­nehmen sie zum Teil.

Zusatz­policen vergleichen. Die Tarife privater Zahn­zusatz­policen unterscheiden sich in Preis und Leistung enorm. Nur sehr gute Policen füllen die Lücke zwischen Rechnung und Kassen­zuschuss (siehe Tabelle „Zusatzschutz“). Einige Privattarife erstatten übrigens einen höheren Anteil, wenn der Versicherte regel­mäßige Zahn­arzt­besuche nach­weisen kann.

Steuern sparen. Private Ausgaben für Zahn­ersatz können Sie in der Steuererklärung als „Außergewöhnliche Belastungen“ angeben. Das Finanz­amt rechnet sie an, wenn die Summe die zumut­baren Belastungen über­steigt. Diese Grenze ist abhängig von der Anzahl der Kinder und dem Jahres­einkommen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 92 Nutzer finden das hilfreich.