Zahn­ersatz Gericht stärkt Rechte von Patienten

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Zahn­ersatz - Gericht stärkt Rechte von Patienten
Gebiss. Sitzt die Brücke nicht richtig, muss der Doktor nachbessern.

Muss ein Zahn­arzt eine Brücke neu anfertigen, wenn das erste Modell trotz diverser Nachbesserungs­versuche fehler­haft bleibt? Ja, entschied vor kurzem das Ober­landes­gericht (OLG) Hamm. Im konkreten Fall hatte ein Patient sich geweigert, seinem Zahn­arzt die geforderten 8 600 Euro für eine Brücke zu zahlen, weil diese trotz mehrerer Einschleif­versuche nicht richtig saß. Als der Arzt ihn darauf­hin verklagte, drehte der Mann den Spieß um. Per Widerklage verlangte er seiner­seits ein Schmerzens­geld von dem Behandler – und bekam recht. Nachdem ein Sach­verständiger die schwerwiegenden Mängel an der Brücke bestätigt hatte, entschied das OLG: Statt immer weiter nach­zubessern, hätte der Arzt den Zahn­ersatz neu anfertigen müssen. Zudem verurteilte es den Mediziner, alle Material­kosten sowie 2 500 Euro Schmerzens­geld an den Patienten zu zahlen, da die Behand­lungs­fehler zu Beein­trächtigungen wie Beschwerden beim Essen geführt hätten (Az. 26 U 21/13).

Tipp: Die Gesund­heits-Experten der Stiftung Warentest haben jüngst die Qualität von Zahnersatz getestet.

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Grigori07 am 22.12.2018 um 01:14 Uhr
Rechtsweg für wen ?

Ich hätte gerne gewusst ob ein jener, der 900 Euro Einkommen zur Verfügung hat und bei einer Firma beschäftigt ist wo 2-wöchige Kündigungsfrist gilt, oder einer von jenen die Arbeitslosengeld II beziehen sich eine solche Brücke und einen solchen Prozess leisten könnte ? Wer weiss die Antwort ?