Tipps: Ohne Handarbeit geht es nicht

  • Zahnseide. Unerlässliches Hilfsmittel, um die Zahnzwischenräume zu reinigen. Am besten sollte man jeden Tag gründlich „fädeln“. Es gibt fluoridierte, gewachste und ungewachste Zahnseide. Gewachste Fäden gleiten besser durch enge Zwischenräume, die ungewachsten werden oft als gründlicher empfunden. Nachgewiesen ist das jedoch nicht. Zahnseide mit verstärkten Enden bietet sich besonders für die gründliche Zahnpflege unter Brücken und Prothesen an.
  • Interdentalbürstchen. Sie sind wie Pfeifenreiniger konstruiert. Mit ihnen lassen sich breitere Zwischenräume besonders effektiv säubern.
  • Mundduschen. Dem „Duschen“ muss immer die gründliche Zahnreinigung mit der Bürste vorausgegangen sein. Denn die Munddusche spült lediglich lose anhängende Speisereste und bereits mit der Bürste von der Zahnoberfläche gelösten Zahnbelag weg. Gegen fest sitzenden Zahnbelag ist sie machtlos. Sie erreicht allerdings auch schwer zugängliche Stellen, an die die Bürste nicht herankommt, zum Beispiel unter Zahnersatz, Zahnspangen und Brücken. Es gibt keine Studie, die nachweist, dass die tägliche Benutzung der Munddusche die Zahngesundheit verbessert. Ohne gründliches Zähneputzen plus Zahnseide wird sich am Zustand des Gebisses nichts Grundlegendes ändern.
  • Vorsicht. Menschen, die anfällig für Herzinnenhaut-Entzündungen (Endokarditis) sind, zum Beispiel bei Herzfehlern oder künstlichen Herzklappen, wird generell von der Benutzung einer Munddusche abgeraten. Denn dabei können Endokarditis-Erreger aus der Mundhöhle in die Blutbahn gedrückt werden.

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