Elektrische Zahnbürsten Test

Elektrische Zahnbürsten werden von Zahn­ärzten empfohlen. Ob für Kinder oder Erwachsene, ob von Oral B, Philips, Braun oder anderen Herstel­lern: Mit den Zahnbürsten-Tests der Stiftung Warentest finden Sie die passende Zahnbürste – und können viel sparen! Der aktuelle Testsieger kostet 220 Euro. Aber eine Bürste für nur 16 Euro ist kaum schlechter. Hier finden Sie Tests von 76 elektrischen Zahnbürsten. Aktuell haben wir 13 Zahnbürsten für Erwachsene getestet.

76 elektrische Zahnbürsten im Test

Regel­mäßig nimmt die Stiftung Warentest elektrische Zahnbürsten unter die Lupe und prüft, wie gut sie reinigen, wie einfach ihre Hand­habung ist und ob sie den Belastungen im Dauer­test standhalten. Unser Test­tabellen stellen alle seit 2013 getesteten elektrischen Zahnbürsten vor. Modelle, die laut Anbieter unver­ändert bleiben, über­prüfen wir gelegentlich erneut und aktualisieren bei Bedarf das Test­ergebnis.

Die Zahnbürsten-Tests der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse und Produktdetails. Nach dem Frei­schalten sehen Sie Test­ergeb­nisse für 76 elektrische Zahnbürsten. Produkt­bilder, Preise und Ausstattungs­merkmale sind kostenlos. Im Vergleich Zahnbürsten gelangen Sie mit wenigen Filter-Klicks zu Ihrem persönlichen Testsieger.

Testbe­richte. Nach dem Frei­schalten des Produktfinders erhalten Sie auch Zugriff auf alle Testberichte zum Thema elektrische Zahnbürsten aus der Zeit­schrift test als PDF-Download.

Bildergalerie: So testet die Stiftung Warentest Zahnbürsten

Bildergalerie: Im Zahnputz­labor

Elektrische Zahnbürsten Test

Kein Zutritt. Bevor es losgeht, werfen zwei Mitarbeite­rinnen der Stiftung Warentest einen Blick in die Putz­maschine. Normaler­weise hat niemand anderes als die Labor­mit­arbeiter Zutritt zu den Test-Räumen.

Elektrische Zahnbürsten Test

Schwarz statt weiß. Was ungesund aussieht, ist gewollt. An den mit schwarzem Lack über­zogenen Zahnmodellen prüfen Zahnmediziner für die Stiftung Warentest elektrische Zahnbürsten.

Elektrische Zahnbürsten Test

Hoher Kontrast. Aus Titan­dioxid und Alkohol wird eine schnee­weiße Flüssig­keit gemischt – ein üblicher Plaque-Ersatz für Tests. Der hohe Kontrast zwischen den schwarzen Zähnen und dem weißen Plaque-Ersatz erleichtert es den Prüfern, Schwach­stellen bei den Putz­ergeb­nissen zu erkennen.

Elektrische Zahnbürsten Test

Mit viel Geduld. Nach etwa zwei Stunden ist der Plaque-Ersatz zu einem kreide­ähnlichen Belag getrocknet. Dann spannen die Zahnmediziner Zahnbürsten und Zahnmodelle in eine kastenförmige Putz­maschine ein.

Elektrische Zahnbürsten Test

Milli­meter­arbeit. Winkel und Abstand von Zahnbürste

Elektrische Zahnbürsten Test

Sicher ist sicher. Von jedem Bürs­tenmodell, das wir im Test unter die Lupe nehmen, beziehen wir sechs Zahnbürsten in die Prüfung ein. Das ist wichtig für zuver­lässige Test­ergeb­nisse.

Elektrische Zahnbürsten Test

Im Einsatz. Zehn Sekunden lang schrubben die Zahnbürsten den Plaque-Ersatz von den Zähnen: „Ein gesundes Gebiss sollte zwei Minuten geputzt werden, hier im Labor nehmen wir uns aber nur die Außenflächen von jeweils fünf Modell­zähnen vor – das entspricht zehn Sekunden“, erklärt der Zahnmediziner, der die Tests durch­führt.

Elektrische Zahnbürsten Test

Fotoshoo­ting. Wie viel Belag exakt übrig geblieben ist können die Tester nicht mit bloßem Auge beur­teilen. Deshalb greifen sie auf tech­nische Hilfs­mittel zurück. Die geputzten Test-Zähne werden fotografiert – stets bei identischen Licht­verhält­nissen und mit milli­metergenau fest­gelegtem Abstand.

Elektrische Zahnbürsten Test

Pixel für Pixel. Die Fotos wertet eine Software aus. Sie zählt die weißen Pixel auf dem Foto und berechnet, wie viel Belag auf den verschiedenen Zahn­bereichen zurück­geblieben ist. Bei einer guten Zahnbürste zählt die Software weniger weiße Pixel auf den Zähnen als bei einer Zahnbürste mit schlechter Zahn­reinigung.

So funk­tionieren oszillierend-rotierende Zahnbürsten

Elektrische Zahnbürsten Test

Oszillierend-rotierende Zahnbürsten haben runde Bürs­tenköpfe. Diese machen pro Minute typischer­weise 8 800 schwingende Seit­wärts­bewegungen und rotieren in einem Winkel von 50 bis 70 Grad. Einige dieser Zahnbürsten kombi­nieren das noch mit pulsierenden Bewe­gungen. Mit ihnen muss jeder Zahn ­einzeln für einige Sekunden geputzt werden. So gehts: Die Zahnbürste parallel am Zahn­fleisch­rand aufsetzen und dann daran entlang führen. Oszillierend-rotierende Zahnbürsten sind relativ laut im Ton.
Daten­bank Oszillierend-rotierende Bürsten

So funk­tionieren schall­aktive Zahnbürsten

Elektrische Zahnbürsten Test

Schall­aktive Zahnbürsten haben läng­liche Bürs­tenköpfe, die mehrere Zähne gleich­zeitig erreichen. Üb­licher­weise machen sie pro Minute 13  000 bis 40  000 vibrierende Bewegungen – ihnen verdanken sie ihren Namen. Die Putz­technik mit einer schall­aktiven Zahnbürste ist ähnlich wie bei einer Hand­zahnbürste: Den Bürs­tenkopf im 45-Grad-Winkel am Zahn­fleisch­rand aufsetzen, Beläge lockern und dann vom Zahn­fleisch weg ausfegen. Schall­aktive Zahnbürsten haben einen gleich­mäßigen, sirrenden Ton.
Daten­bank „Schallaktive“ Zahnbürsten

Die beiden Zahnbürsten-Typen im Vergleich: Rotieren oder Vibrieren

Hinsicht­lich der Reinigungs­leistung zeigt keines der beiden Systeme eindeutige Vorteile. Beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste sollte deshalb Ihr individuelles Putz­verhalten eine Rolle spielen: Mit einer Rund­kopf­zahnbürste müssen Sie jeden Zahn einzeln reinigen. Schall­zahnbürsten säubern mit ihren läng­lichen Köpfen mehr Fläche auf einmal. Für Putzer, die etwas weniger eifrig und geduldig sind und es bei der Zahn­reinigung gern bequem haben möchten, können Schall­zahnbürsten daher die bessere Wahl darstellen.
Daten­bank „Schallaktive“ Zahnbürsten

Zahnpasta, Zahnseide, Pflegetipps

Zahnpasta, Zahnseide. Auf test.de finden Sie auch Tests von Zahnpasta, Zahnseide und Mundspüllösungen.

Zahn­pflege. Alle Fragen rund um die Zahn­pflege beant­worten wir in unseren FAQ Zahnreinigung.

Weiße Zähne. Sie wollen weiße Zähne? Was Zähne wirk­lich aufhellt, erfahren Sie in den FAQ Weiße Zähne.

Mit Putz­zeit­signal auf Nummer sicher gehen

Viele Menschen empfinden das Zähneputzen mit Elektrobürsten als einfacher und gründlicher. Einige Studien stützen diese Aussagen. Schneller als mit der Hand­zahnbürste geht das Zähneputzen mit den elektrischen Geräten aber nicht. Auch mit einer Elektrobürste sollten Sie mindestens zweimal täglich jeweils etwa zwei Minuten lang gründlich Ihre Zähne reinigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass er die empfohlene Putzdauer auch wirk­lich einhält, kann eine Zahnbürste mit integriertem Timer wählen: Das Putz­zeit­signal zeigt an, wann die zwei Minuten um sind. Das ist für Kinder besonders hilf­reich, weil sie noch kein gutes Zeitgefühl haben.
Daten­bank Zahnbürsten mit integriertem Timer

Kinder­zahnbürsten haben ihren Sinn

Die meisten Kinder interes­sieren sich für Technik, eine elektrische Zahnbürste kann sie zum Putzen moti­vieren. Etliche Zahnbürsten für Kinder sind an die Bedürf­nisse des Nach­wuchses angepasst: kleine Bürs­tenköpfe mit weichen Borsten, hand­liche, einge­kerbte Griffe für guten Halt, weniger Schwingung für sanftes Kribbeln im Mund. Einige Hersteller bieten Zahnbürsten beziehungs­weise Einstel­lungen für zwei Alters­stufen – für Kinder­garten- und Schul­kinder. Im Test führen die Benut­zungs­varianten zu unterschiedlichen Ergeb­nissen in der Zahn­reinigung. Die Alters­empfehlungen der Hersteller für Kinder­zahnbürsten sind in der Regel sinn­voll: Einige Kinder­garten­kinder kommen mit großen Bürs­tenköpfen nicht klar und empfinden intensi­vere Schwingungen als unangenehm. Daher sind auch Erwachsenenzahnbürsten für jüngere Kinder meist keine Alternative. Schul­kinder hingegen können ruhig auch Geräte nutzen, die für Kinder ab drei Jahren empfohlen sind.
Daten­bank Tests von Kinderzahnbürsten

Ersatz­zahnbürsten verursachen Folge­kosten

Das Wichtigste ist natürlich, eine Zahnbürste zu finden, die zu den eigenen Ansprüchen und Putzge­wohn­heiten passt. Bedenken Sie beim Kauf des Gerätes aber auch, dass Sie die Bürs­tenköpfe regel­mäßig – also etwa alle drei Monate – austauschen müssen. Die Preise für Ersatz­zahnbürsten variieren zum Teil stark: Manche kosten weniger als einen Euro, andere sogar 20 Euro. Kaum Kosten verursacht dagegen die Energie, die elektrische Zahnbürsten verbrauchen. Bei den getesteten Bürsten mit Akku oder Netz­teil kommen im Jahr höchs­tens vier Euro für Strom zusammen. Bei Batterie-Zahnbürsten können die Kosten höher liegen.

Tipp: Wenn Sie auch auf Reisen nicht auf Ihre elektrische Zahnbürste verzichten wollen, sollten Sie auf eine möglichst lange Akku­lauf­zeit achten. Sie können in den Tests Zahnbürsten danach filtern. Dann müssen Sie nicht jedes Mal die Lade­station im Gepäck haben. Alternativ bietet sich auf Reisen eine batterie­betriebene Bürste an.

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TestElektrische Zahnbürsten21.12.2018
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