Das Ober­landes­gericht Köln hat entschieden, dass ein Zahn­arzt nicht aufklären muss, ob er tierisches Knochen­ersatz­material verwendet (Az. 5 U 206/17). Einer Frau wurde tierisches Füll­material zum Knochen­aufbau einge­setzt. Sie behauptete, das Einsetzen von synthetischem Ersatz sei vorab ausdrück­lich vereinbart worden. Nach Auffassung der Richter war die Behand­lung dennoch fehler­frei. Das hatte ein hinzugezogener Gutachter fest­gestellt.

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