Tipps

  • Pin: Die Geheimzahl nirgendwo notieren oder Fremden nennen. Banken verlangen nie am Türöffner zum Automaten­raum die Pin-Eingabe.
  • Kasse: Beim Eingeben der Pin die Tastatur verdecken. Drehen Sie sich so, dass Fremde nicht zuschauen können.
  • Kontonummer: Nie ohne Grund an Dritte herausgeben. Wer die Nummer kennt, kann Geld vom Konto einziehen, wenn er eine entsprechende Abmachung mit seiner Bank hat, zum Beispiel Unternehmen oder Vermieter. Banken prüfen nicht, ob der Einzieher eine Einzugser­mächti­gung besitzt. Solche unberechtigten Lastschriften können Sie innerhalb von sechs Wochen kostenlos rückbuchen.
  • Limit: Niedriges Tageslimit für Barabhebungen vereinbaren. Den Disporahmen auf das Notwendige begrenzen.
  • Auszüge: Regelmäßig kontrollie­ren, mindestens alle zwei Wochen.
  • Verschluckt: Wirft der Geldautomat die Karte nicht wieder aus, ist eine sofortige Sperrung nötig. Denn im Geldauto­maten ist die Karte nicht sicher verwahrt. Außerdem könnte es sein, dass Kriminelle den Automaten manipuliert haben. Am besten sofort die Polizei rufen. In vielen Schalterhallen hängt ein Notruftelefon.
  • Sperre: Bei Verlust sofort die Karte sperren. Unter Zeugen anrufen, deren Adresse notieren, ebenso Datum, Uhrzeit und Name des Gesprächspartners. Unbedingt die richtige Kontonummer und Bankleitzahl angeben, falsche Eingaben werden nicht erkannt. Rufen Sie zusätzlich die Bank an.
  • Beweise: Sie müssen die Umstände des Kartenverlusts sorgfältig darlegen. Es reicht nicht zu behaupten, das Verschwinden der Karte sei unerklärlich, sie sei wohl gestohlen worden. Deshalb auf jeden Fall bei der Polizei Anzeige erstatten.

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