Zähne putzen Meldung

Immer häufiger sehen Zahn­ärzte bei ihren Patienten die Folgen über­eifrigen Putzens: Kleine Stich- und Schürfwunden am Zahn­fleisch sowie keilförmige Defekte am Zahn lassen sich eindeutig auf den rabiaten Umgang mit der Zahnbürste zurück­führen. Als Kardinal­fehler machen Experten zu starkes horizontales Schrubben der Zähne aus. Werden dann noch zu harte Bürsten benutzt, sind Verletzungen programmiert.

Welche Technik im Einzel­fall optimal ist, sollte am besten mit dem Zahn­arzt oder der Prophylaxe­assistentin besprochen werden. Auch die Härte der Borsten sollte Thema sein. Denn nicht nur die Putz­technik, sondern auch die Bors­tenhärte muss den individuellen Gebisseigenschaften angepasst werden.

Tipp: Wer abschätzen möchte, ob er zu kraft­voll putzt, kann sich an einer Briefwaage orientieren. Drücken Sie Ihre Zahnbürste auf die Waage, bis sie 150 Gramm anzeigt. Stärker darf der Druck auf die Zähne keinesfalls sein.

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