Wer sich klar und deutlich Werb­epost verbittet und dies dem Unternehmen mitteilt, muss von weiterer Werbung verschont bleiben. Das gilt auch für Wurfsendungen, die sich „An die Bewohner des Hauses“ richten (Ober­landes­gericht München, Az. 29 U 2881/13). Kabel Deutsch­land hatte einem Verbraucher per Post den Anschluss ans Glasfasernetz angeboten. Mit deutlichen Worten forderte er die Firma in einer E-Mail auf, ihm keine Werbung mehr zuzu­senden. Doch er bekam zwei weitere Schreiben mit demselben Angebot. Bei weiteren Briefen drohen Kabel Deutsch­land jetzt 250 000 Euro Ordnungs­geld.

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