Tipps

  • Saubere Hände. Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Wasser, Seife und eventuell einer Bürste, bevor Sie Wunden behandeln und versorgen.
  • Saubere Wunde. Lassen Sie kaltes Wasser über Schürfwunden laufen, um Erdreste oder kleine Steine auszuspülen. Tiefe Wunden sollten Sie aber nicht auswaschen.
  • Saubere Haut. Reinigen Sie die Haut um die Wunde herum und trocknen Sie diese ab, bevor Sie das Pflaster aufkleben. Die Haut sollte sauber, trocken und fettfrei sein, damit das Pflaster gut klebt.
  • Keimfrei. Berühren Sie die Wundauflage des Pflasters nicht mit den Händen. Andernfalls können Keime über die Wundauflage in die Wunde gelangen.
  • Größe. Wählen Sie ein Pflaster, dessen Wundauflage größer als die Wunde ist. Wenn die Klebefläche die Wunde berührt, reißt das Pflaster beim Ablösen eventuell den frischen Schorf ab. Falls das Pflaster trotzdem anklebt, weichen Sie es in lauwarmem Wasser oder mit einem feuchten Umschlag ein und ziehen es dann vorsichtig ab.
  • Wechseln. Wechseln Sie verschmutzte Pflaster täglich. Ein sauberes Pflaster kann zwei bis drei Tage auf der Wunde bleiben.
  • Drehen. Kleben Sie das Pflaster jeden Tag in einer anderen Richtung auf, wenn Ihre Haut empfindlich und durch die Klebemasse gereizt ist.
  • Luft. Lassen Sie das Pflaster nach drei bis vier Tagen weg. Bis dahin sollte die Wunde geschlossen sein und es können keine Keime mehr eindringen.
  • Abwarten. Lassen Sie den Schorf auf der Wunde. Sobald sich darunter neue Haut gebildet hat, fällt der Schorf von allein ab.
  • Professionell. Gehen Sie zum Arzt, wenn die Wunde nach einer Woche noch offen ist, wenn sich die Wundränder entzünden oder Eiter entsteht. Auch große offene Wunden, Verbrennungen und tiefe Risse brauchen ärztliche Behandlung.

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