Wohnungsrenovierung Meldung

Frische Farbanstriche beeinflussen die Luftqualität von Innenräumen. Worauf ist bei Malerarbeiten zu achten?

Wasser statt Lösemittel. Verzichten Sie auf Anstriche mit einem hohen Anteil organischer Lösemittel. Wählen Sie Dispersionslacke und -lasuren. Bei ihnen ist Wasser das Hauptlösemittel. Achten Sie auf das Umweltzeichen, lesen Sie die Etiketten kritisch. Beachten Sie auch die Angaben zur Ergiebigkeit und bei Dispersionswandfarben auch das Haltbarkeitsdatum.

Weniger statt mehr. Der Anstrich sollte nur das leisten, was Sie brauchen. Zum Beispiel sind pilzhemmende Holzanstriche in trockenen Innenräumen oder scheuerfeste Wandfarben im Wohnzimmer fast immer unnötig. Fassadenfarbe zum Beispiel sollte auch nur für Außenfassaden und nicht innen verwendet werden.

Spachtel statt Lösemittel. Vermeiden Sie Lösemittel beim Entfernen oder Aufrauen alter Wandanstriche. Versuchen Sie es mit einem Spachtel. Prüfen Sie, wie fest der zu streichende Untergrund ist. Blätternde Anstriche entfernen, Leimfarben und kreidende Oberflächen abwaschen.

Erst Ecke statt Decke. Beginnen Sie auf einer Wandfläche mit Pinsel oder einer kleinen Rolle in den Ecken und an den Kanten. Für Decke und Wände empfehlen sich breite Rollen, mittelflorige für flüssige Wandfarben, kurzflorige für kompakte.

Schützen statt verätzen. Während Sie arbeiten, belüften Sie die Räume gut, vor allem wenn Sie Abbeizer einsetzen. Achten Sie dann auf Atemschutz und schützen Sie sich vor Verätzungen. Transportable Gegenstände streichen Sie besser im Freien an.

Sauber statt verklebt. Streichen Sie Pinsel und Farbwalze am Ende gründlich aus. Luftdicht verschlossen können Sie sie ein paar Tage vor dem Austrocknen bewahren. Sonst waschen Sie die Arbeitsgeräte sofort nach dem Gebrauch in warmem Wasser aus.

Hausmüll statt Ausguss. Lösemittelfreie Farbreste nicht in den Ausguss kippen. Eimer mit eingetrockneter Farbe im Hausmüll entsorgen. Leere Farbeimer in die gelbe Tonne geben.

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